Archäologische Grabungen in den Gebieten von Solva und Teurnia.
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Juno erscheint auf den römischen Münzen als augusta
conservatrix, lucina martialis sispita und speciell als regina,
vorwiegend ausgestattet mit der Schale in der rechten, dem
Scepter in der linken Hand, nicht stets mit Diadem und Haupt-Pig-
9. Fig. 10.
schieier, vielfach mit dem Pfau, seltener mit dem Speere links,
am seltensten mit der ’ Pallasstatuette. Das Diadem ist sonst
noch Pietas, Salus und Anderen eigen.
Die vaticanische Juno mit langem Chiton, das Himation
um die Mitte der Gestalt, den Schleier nach dem Ilinterhaupte,
die rechte Hand hoch gebogen für den langen Stab, die linke
gesenkt, mit Schale gilt als Hauptvorbild. Ueber die Allgemeinheiten
des Vorkommens vergleiche Sacken - Kenner M.-A.-Cb.
S. 265 f. Nr. 64, 486, 520, besonders 523; Müller und Osterley,
Denkmäler alter Kunst II. Taf. 4-56, 1131 (Augen- u. 3 Diademrosetten,
silbern, Mus. P. Clement I. 2., Chiaram. I. 7), 1206
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