Archäologische Grabungen in den Gebieten von Solva und Teurriia.
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Aus Cili kennen wir ferner clen Mosaikboden von Dereani-Lininger,
ergraben April 1854, im Quadrate 4-98 M. (15 Fuss,
9 Zoll), blossgelegte Fläche 22-5 Quadratmeter, Zeit um
Gal. Maximianus. (Mtth.
V, 125. Abbild.) Unsere
Abbildung Fig. 6.
Ein zweites wird
erwähnt von ' 1832 bis
1834 von gleicher Stelle,
es ging verloren. Vgl.
W. 'Jahrb. d. Lit. Epigr.
Excurs. Nr. 25. AfköG-Q.
13, 269 und Sitzb.
13, 1-87. Den Boden
aus dem Hause Novak,
1847 (K.-A.-Sammlg. d.
hist. Ver. Nr. 34 und
479) stellt unsere Abbildung
Fig. 7 dar. im
Allgemeinen liegen die celeianer Pavimente unter einem Saunschotter
von 126 bis 190 Cm. (4 bis 6 Fuss), darinnen eine
Brandschicht von (1 Fuss) 31 Cm. Mächtigkeit, die Stifte , in
der Richtung der Wasserströmung, zum Theile aus eingestiirzten
Oberstöcken. AfköG-Q. 33-48.
St. Peter bei Cili. Mosaikboden-von 1852, Umfang 3-80 M.,
schwarz-weisse Arabesken und gröbere Muster aus Ziegelstücken
(AfköG-Q. 13-97).
Ausserdem nennen wir als steierische Fundorte musivischer
Böden: Grossflorian (Mitth. V, 110, Jahrb. 1843, 15), dann
Haidin, Acker hinter der Kirche, 1868; Leibnitzerfeld
a. m. 0. seit 1818 und zuvor, besonders um Landscha.
Labuttendorf am Groggernfelde, 1875; Leitring, Mai 1848,
Würfelung mit Rahmen, Mitth. I, 94; Oswaldgraben, wohl
zu Estrich; ebenso Pettau, Penzendorf, Hartberg (Panoramaberg),
Tüffer Mitth. XIV, 20; Reznei, vgl. Mitth. d.
Centr.-Comm. 1874; Wagna, auf Feldern allerwärts Spuren,
besonders bei Liebmann, Thorschneider, Eggartmüller, Pichler;
Windenau bei Marburg, Mitth. V, 123.