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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

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Pf  izm  ai  er.

Es  währte  nicht  fünf  Tage,  als  die  Nahen  und  Fernen  wetteiferten, ­
  sich  ihm  anzuschliessen.  Seine  Heeresmenge  zählte
mehrere  Zehntausende.  Er  eilte  hierauf  nach  [|%  Pa-ling.
Tung-king-tschin  entsandte  Siü-te-khi  und  Kö-hoa  an  der
Spitze  einiger  hundert  starken  Geschlechter,  damit  sie  Siaosien
  entgegengehen  und  sich  zum  Besuche  melden.  Dieselben
besuchten  jedoch  früher  Tsch’in-lieu-seng.  Dieser  ging  mit
seinen  Untergebenen  zu  Rathe  und  sagte:  Als  der  Fürst  von
Liang  aufstand,  schloss  ich  mich  am  frühesten  an.  Meine  Verdienste ­
  sind  die  ersten.  Jetzt  sind  die  Bewaffneten  von  Yö-yang
eine  Menge,  und  die  Rangstufen  sind  viele.  Wer  möchte  mir
untergeben  sein?  Man  muss  Siü-te-khi  tödten,  seine  Menschen
als  Geissein  behalten,  allein  den  Vorgesetzten  von  Liang  unter
den  Arm  nehmen  und  vorrücken.  Wer  würde  mir  dann  Vorgehen? ­
  —  Demgemäss  tödtete  er  Siü-te-khi,  begab  sich  zu  dem
mittleren  Kriegsheere  und  meldete  es  Siao-sien.
Siao-sien  erschrack  und  sagte:  Ich  will  jetzt  dem  Aufruhr
steuern,  und  man  mordet  sich  gegenseitig  in  Hast.  Ich  kann
nicht  euer  Vorgesetzter  sein.  —  Hiermit  schritt  er  vor  das
Lagerthor  hinaus.  Tsch’in-lieu-seng  fürchtete  sich.  Er  warf
sich  zu  Boden  und  bat  wegen  seines  Verbrechens.  Siao-sien
stellte  ihn  zur  Rede  und  hatte  mit  ihm  Nachsicht.  Er  stellte
die  Streitmacht  in  Ordnung  und  rückte  vor.  Tung-king-tschin
sprach  :  Siü-te-khi  ging  in  Gerechtigkeit  voran,  erschöpfte  die
Wahrheit.  Tsch’in-lieu-seng  tödtete  ihn  eigenmächtig.  Wenn
man  ihn  nicht  hinrichtet,  hat  man  nichts,  um  die  Lenkung  zu
bewerkstelligen.  Auch  bleiben  die  unseligen  Räuber  mit  ihm
in  Gemeinschaft  und  erregen  gewiss  Aufruhr.  —  Siao-sien  liess
jetzt  Tsch’in-lieu-seng  enthaupten.
Hierauf  baute  er  im  Süden  der  Feste  einen  Erdaltar,
opferte  dem  höchsten  Kaiser  und  nannte  sich  König  von  Liang.
Da  ein  merkwürdiger  grosser  Vogel  ankam,  schuf  er  den
neuen  Jahresnamen  Fung-ming,  ,der  Paradiesvogel
singtb  lm  zweiten  Jahre  des  Zeitraumes  I-ning  (618  n.  Chr.)
masste  er  sich  den  Namen  eines  Kaisers  an.  Bei  der  Einsetzung ­
  der  hundert  Obrigkeiten  verfuhr  er  durchaus  nach  dem
Vorgang  der  Liang.  Er  gab  nachträglich  die  nach  dem  Tode
zu  führenden  Namen.  Sein  Mutterbruder  (  j;  -f-  Tsung
wurde  Kaiser  nj{|  Hiao-tsing,  sein  Grossvater  J||  Yen
            
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