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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Zur  Geschichte  der  Gründung  des  Hauses  Thang.

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Türken,  machte  ihm  ein  Gegenbesetzte ­

  er  den  Palast  von  ^  Fen-yang,  nahm  die  Menschen ­
  des  Palastes  gefangen  und  beschenkte  damit  die  Türken.
#  n  Schi-pi,  Kho-han  der
gesclienk  von  Pferden.
Die  Heeresmenge  Lieu-wu-tscheu’s  wuchs  alsbald.  Er  über-Ting-siang.
  Die  Türken  erhoben  Lieufiel

  und  gewann  ^
wu-tscheu  vermittelst  der  Federfahne  des  Wolfshauptes  1  zum
Kho-han  von  ^  Thing-yang.  Derselbe  masste  sich  den
Namen  eines  Kaisers  an.  Er  ernannte  seine  Gattin  von  dem  Geschlechte
  Tsiü  zur  Kaiserin  und  schuf  den  neuen  Jahresnamen
^  A  Thien-hing.  ^  ^  Yang-fö-nien,  ein  Kriegsmann
der  Leibwache,  wurde  Vorsteher  des  Pfeilschiessens  zur  Linken,
M  #  *  Yuen-kiün-tschang,  der  Mann  von  Lieu-wu-tscheu’s
jüngerer  Schwester,  wurde  Gebietender  des  inneren  Vermerkers.
v||r  (ÜjJlJ  Sung-kin-kang,  der  Räuber  von
Schang-kö,  hatte  eine  Heeresmenge  von  mehr  als  zehntausend
Menschen  besessen  und  war  mit  mjj  %  Wei-thao-ni  verbündet ­
  gewesen.  Wei-thao-ni  wurde  von  ^  |||  Teukien-te
  angegriffen.  Sung-kin-kang  kam  ihm  zu  Hilfe  und  erlitt
eine  grosse  Niederlage.  Er  stellte  sich  an  die  Spitze  der  übriggebliebenen ­
  Menge  von  viertausend  Menschen  und  vertheidigte
sich  in  den  Gebirgen  des  Westens.  Teu-kien-te  berief  ihn  zu
sich.  Sung-kin-kang  rief  mit  Entrüstung:  Teu-kien-te  hat  den
König  von  Sjfi  Wei  getödtet.  Ich  gehe  gerechter  Weise  nicht
hin.  Ihr  könnet  durch  mein  Haupt  Reichthum  und  Ansehen
erlangen.  —•  Hiermit  zog  er  das  Schwert  und  wollte  sich  den
Hals  abschneiden.  Die  Menge  fasste  ihn  in  die  Arme  und
weinte.  Endlich  wandten  sich  Alle  mit  ihm  zu  Lieu-wu-tscheu'
Lieu-wu-tscheu  hatte  erfahren,  dass  Sung-kin-kang  sich
gut  auf  die  Waffen  verstehe.  Als  er  ihn  gewann,  freute  er  sich
und  verlieh  ihm  das  Lehen  eines  Königs  von  Sm ‘g'-  El ’
vertraute  ihm  das  Kriegsheer,  theilte  die  Güter  des  Hauses
und  überliess  ihm  die  Hälfte.  Sung-kin-kang  verknüpfte  sich
ebenfalls.  Er  schickte  seine  Gattin  fort  und  freite  um  eine
jüngere  Schwester  Lieu-wu-tscheu’s.  Er  sprach  zu  Lieu-wutscheu,
  man  möge

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Tsin-yang  nehmen,  sich  nach  Süden

1  In  der  Geschichte  der  Türken  wird  diese  Fahne  die  goldene  Federfahne

Csfe

m

Kin-tao)  des  Wolfshauptes  genannt.
            
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