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Pfizmaier.
Reich als Pfeiler Stützende Sie-khiü’s, an der Spitze der Streitkriifte
von 3^ Khiang zu Li-lthieu entflohen. Li-khieu bewilligte
ihm die Stelle eines stechenden Yermerkers, aber gab
sie ihm nicht. Hi-tao-I grollte und nahm desshalb an dem
Angriffe gegen Li-khieu theil. Dieser wurde geschlagen und
zog in die Feste. Er führte die Streitmacht, erstieg die Brustwehr
und wartete auf Hilfe von aussen.
Hing-kuei schickte das Wort weiter, welches lautete:
Thang liiess mich kommen und Li-khieu gefangen nehmen.
Wer mir nicht folgt, begeht ein Verbrechen, das mit der Ausrottung
der drei Verwandtschaften bestraft wird. — Hierauf
hatte man in den Festen nicht den Muth, sich zu rühren. Likhieu
seufzte und sprach: Die Herzen der Menschen sind entfremdet.
Der Himmel verdirbt mich! — Die Gattin und die
Kinder an der Lland führend, erstieg er die Erdstufe des
Edelsteinmädchens, setzte Wein vor und nahm Abschied.
Ngan-sieu-jin ergriff ihn und brachte ihn. Man enthauptete
Li-khieu in Tschang-ngan. Seit seiner Erhebung bis zu seinem
Untergange waren drei Jahre verflossen.
Eine höchste Verkündung ernannte Hing-kuei zum grossen
Heerführer des kriegerischen Wartens ( wu - heu) zur
Rechten, zum Lehensfürsten des Reiches ^ Liang und verlieh
ihm zehntausend Stücke Seidenstoffes. Ngan-sieu-jin wurde
grosser Heerführer des kriegerischen Wartens zur Linken und
Fürst des Reiches ^ Schin. Zugleich erhielt er Felder und
Wohnhäuser zum Geschenke und wurde mit sechshundert
Thüren des Volkes belehnt.
Als um diese Zeit Teng-hiao hörte, dass Li-khieu geschlagen
sei, trat er ein und wünschte dem Kaiser Glück.
Der Kaiser sprach: Du liessest deinen Leib herab für Li-khieu
und kämest als Abgesandter. Als du hörtest, dass er zu
Grunde gegangen sei, warst du nicht im Geringsten betrübt.
Du stampftest mit den Füssen, schlugst in die Hände, 1 um
mir zu gefallen. Du hängtest nicht dein ganzes Herz an
Li-khieu, bist du fähig, gegen mich die Redlichkeit zu erschöpfen?
— Er setzte ihn ab und stellte ihn nicht in die Reihe.
1 Mit den Füssen stampfen und in die Hände schlagen bezeichnet Arten
des Tanzes.