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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 91. Band, (Jahrgang 1878)

Zur  Geschichte  der  Gründung  des  Hauses  Thang.

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die  rechte  Seite  des  Flusses.  Seine  Beschäftigung  ist  bereits
diejenige  des  Himmelssohnes:  was  lässt  sich  thun?  Wenn
man  von  den  Menschen  ein  Amt  empfängt,  will  man  gewiss
als  Kleiner  dem  Grossen  dienen.  Ich  bitte  das  zu  thun,  was
einst  Siao-tschä  gethan.  Derselbe  nannte  sich  Kaiser
von  Liang  und  war  ein  Diener  von  m  Tscheu.
Li-khieu  befolgte  dieses.  Er  entsandte  ^  fjf|  Teng-hiao,
unrichtigen  obersten  Buchführer  und  Gehilfen  zur  Linken,  mit
dem  Aufträge,  an  dem  Hofe  zu  erscheinen  und  ein  Schreiben
zu  überreichen.  In  diesem  Schreiben  nannte  sich  Li-khieu
Neffe  und  Kaiser  des  grossen  Liang.  Der  Kaiser  zürnte  und
sprach:  Li-khieu  glaubt,  ich  der  Kaiser  sei  sein  älterer  Bruder.
Dieses  ist  nicht  die  Art  eines  Dieners.  —  Er  setzte  Teng-hiao
in  das  Gefängniss  und  schickte  ihn  nicht  fort.
Li-khieu  hatte  Liang-tschö  zum  Vorgesetzten  der  Berathungen ­
  gemacht  und  ihm  das  Amt  eines  obersten  Buchführers  von
der  Abtheilung  der  Angestellten  übergeben.  Liang-tschö  hatte
abgekürzte  Rechnungen  und  Alles  scheute  ihn.  Er  sah  einst,
dass  die  Seitengeschlechter  eines  Stammes  des  ehemaligen  M
IIu  der  westlichen  Gränzgegenden  zahlreich  waren  und  rieth
Li-khieu,  gegen  sie  Vorkehrungen  zu  treffen.  Bei  dieser  Gelegenheit ­
  verfeindete  er  sich  mit  Ngan-sieu-jin,  dem  obersten
Buchführer  von  der  Abtheilung  der  Thüren  des  Volkes.  Einst
besuchte  ihn  #  Tschung-yen,  der  Sohn  Li-khieu’s.  Liangtschö
  stand  vor  ihm  nicht  auf.  Tschung-yen  ärgerte  sieh  darüber, ­
  und  beide  verleumdeten  Liang-tschö.  Li-khieu  untersuchte
nicht.  Er  schickte  das  Gift  des  Giftvogels  in  dessen  Haus  und
tödtete  ihn.  Seitdem  wurden  die  alten  Bekannten  Li-khieu’s
allmälig  von  Argwohn  und  Zweifel  erfasst  und  waren  nicht
zu  verwenden.
Ein  Beschwörer  von  Hu  sagte  eitler  Weise:  Der  höchste
Kaiser  wird  das  Edelsteinmädchen  von  dom  Himmel  herschicken.
—  Li-khieu  berief  die  Krieger  und  liess  eine  Erdstufe  erbauen,
auf  der  man  das  Mädchen  erwartete.  Vieles,  das  man  als  Opfergabe ­
  hinlegte,  verdarb  oder  wurde  beschädigt.  Die  hungernden ­
  Menschen  verzehrten  einander.  Li-khieu  setzte  die  Güter
seines  Hauses  zu,  um  die  Menschen  zu  unterstützen,  und  war
dann  nicht  im  Stande,  etwas  zu  reichen.  Er  beschloss,  die
Hirse  der  Speicher  herauszugeben,  wozu  ihm  Tsao-tschin  eben-
            
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