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Hofier.
vom Untergänge der schwäbischen Dynastie bis zum dauernden
Besitze des Königthums und Kaiserthums durch die alemannischen
Habsburger, als ein Gegensatz zu allen anderen
Reichen da, so bildeten zwar die romanischen Staaten kein
politisches Ganzes wie das deutsche Reich, sie schienen jedoch
längere Zeit durch besondere politische Verbindungen mit den
Päpsten sich in einem päpstlichen Staatensysteme zu vereinigen,
in welches nur Castilien und Frankreich einzutreten sich
weigerten. Es ist nicht- zu sagen, welche Veränderungen in
Europa stattgefunden hätten, wenn Otto I. nicht die Verbindung
Deutschlands mit Italien eingeleitet, die Kaiserkrone für
den deutschen König erworben hätte. Nur dadurch wurde der
völlige Sieg der Romanen aufgehalten, die nun vergebliche
Anstrengungen machten, zu den vielen und mächtigen Königreichen,
die sie rastlos erwarben, auch das Kaisertlmm hinzuzufügen.
Als das deutsche Kaiserthum ihnen verschlossen blieb,
wurde es in Constantinopel, in Morea gesucht, bis die französischen
Könige im Anfänge der neueren Zeit, Karl VIII.,
Franz I., jenes für Frankreich zu gewinnen trachteten. Eine
Thätigkeit, mit welcher sich die der Deutschen gar nicht vergleichen
lässt, führte die Romanen zu ununterbrochener Staatenbildung,
im Westen, im Süden, im Osten von Europa, auf
den drei grossen Halbinseln, die in das mittelländische Meer
auslaufen, auf den Inseln, die sie umsäumen, an der Küste
von Asien wie von Afrika. Die Verbindung des maritimen
Elementes mit dem continentalen zeichnete die Romanen vor
den Deutschen aus und gab ihnen eine Beweglichkeit, Vielseitigkeit
und Ausdehnung, die den Deutschen fehlte. Der
dreifache Kampf mit den Päpsten, der zur Unterwerfung von
Canossa, von Venedig und endlich zur Vernichtung des alten
Kaiserthums zu Lyon 1245 führte, verlieh den Romanen ein
Uebergewicht, das ihnen nicht mehr entrissen werden konnte,
und es war nun ein eigenthümlicher Gegensatz, als die
Deutschen in inneren Kämpfen ihre Aufgabe erblickten, die
nur zur Verkleinerung ihres Reiches führten, die Romanen
aber Deutschland politisch umspannten, das Papstthum sich
eigen machten, die Wissenschaft beherrschten, ihre Königreiche
vermehrten, Anstalten trafen, Europa, Afrika, Asien zu
umklammern. Als der Versuch K. Friedrichs II. (f 1250) eine