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Hofier.
Kämpfen, den Kreuzzügen, die erst mit Erfolg unternommen
werden konnten, als die italischen Inseln den Arabern von den
Italienern und Normannen entrissen worden, die Romäer die
griechische Inselwelt von den Arabern gesäubert hatten, von
denen ja selbst die Bevölkerung von Salonichi weggeschleppt
worden war. Das wichtigste Ereigniss in der Geschichte dreier
Erdtheile, die Eroberung Jerusalems 1099 fand statt, als K. Heinrich
IV. sich im fruchtlosen Kampfe mit den Päpsten befand. Als
nicht ganz hundert Jahre später das kaiserliche Heer der Deutschen
vor Ptolemais ankam, entzündete sich vor den Mauern dieser
moslemischen Veste 1191 der Nationalitäten streit, der sich nach
dem Abendlande zog. Der französische K, Philipp II. Augustus
war es, der hier seine politische Schule durchmachte und mit
dem festen Plane nach Europa zurückkehrte, das französische
Königthum zum ersten der Christenheit zu erheben.
Es war hohe Zeit, da der französische Adel nicht
gezögert hatte, den Vorsprung vor dem Königthum zu erlangen.
Muss es als ein besonderes Glück betrachtet werden, dass das
Haus der Capetinger nicht wie das sächsische Königs- und
Kaiserhaus bereits nach hundertfünfjähriger Dauer erlosch,
nicht wie das fränkische nur 101 Jahre anhielt, wie das staufische
im dreizehnten Jahrhunderte erlosch, und die Capetinger
bestimmt waren, ihre Zweige aus dem Mittelalter tief hinein in
die neue Zeit zu treiben, so war es ein nicht minder charakteristisches
Merkmal, dass sie vom Herzen Frankreichs — der
ile de France aus, von dem königlichen Paris aus, ihre eifrigen
Bestrebungen begannen, die mächtigen Vasallenstaaten in
königliche Domänen umzuwandeln. Das Herz Frankreichs an
der Seine war königlich, das Deutschlands, Mainz am Mittelrhein,
blieb geistlich; wie sich auch der Streit der grossen
Kronvasallen mit der Krone Frankreichs entschied, das weltliche
Element blieb in Frankreich, wie überhaupt in den romanischen
Ländern vorherrschend. Frankreich hörte successive
auf, ein Wahlreich zu sein; Deutschland sah das Palladium
seiner Freiheit in der Wahl des Königs und in dom Gegengewichte
seiner geistlichen Kur- und Fürsten zu den weltlichen.
Unabhängig aber von dem Königthum Frankreichs verfolgte
der französische Adel seine territoriale Laufbahn. Die
Siege Karls des Grossen, die so wirkungsvolle Verbindung der