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Strobl.
geschwistergit, die er vor hette
ee das er dich auss dem tauff
erhub und die kind, die er
darnach gewynnet. Man muss
dise wort und dyse recht gar
wol mercken, oder man wirt
gar leycht irr und er muss
scharpfe synn han, der es ze
gründe mercken sol. Wer dich
getauffet hat, es sey pfaff oder
ley, als ettwenn ze gauchtauffen
geschieht, der ist dein
geystlicher vatter, als der dich
erhaben hat, und seine kind
seynd deyn geystlichen geschwistergyt
vor und nach und
machst kein ee mit ynen noch
mit iren kinden nymmer gewynnen.
Ob sy doch zehen
oder zweinzig jar vor hetten
kinder gehebt, ee daz sie dich
ye getauften oder auss dem
tauff erhüben, so seynd sy doch
deyn geystlic.he geschwistergit.
Hat aber eyn pfaff eyn
tochter, die nyemet einen man
wol zu der ee, ist anders der
pfaff sein gotte nicht. Nun
sprechent ettlich menschen,
soellich man werden nymmer
sselig mit pfaffenkinden, das
ist nicht, du magst wol leib
und sele mit ir behalten, yrret
dich ander deyn sunde nicht.
Und hiet dich, daz du des
oder der dich getoufet hät, er
si leie oder pfaffe — also ob
du gähes getoufet wserest —:
swer dich danne getoufet hät,
er si leie oder pfaffe, dierne
oder kneht, der ist din geistlicher
vater. Unde der dich da
lmop üzer touf, der ist ouch
din geistlicher vater. Unde
swaz der selbe kinde hät der
dich toufte und ouch der dich
erhuop üzer toufe, die sint
alle samt als wol din geistlichiu
geswistride, als die sit gewuunen
sin, sit sie dich erhuoben
unde getouften. Unde da von
mahtü keine e gehaben mit
des menschen kinde, der dich
erhaben hat unde getouft hät.
314, 19.
Daz wort sult ir mir rehte
merken, daz ich da spriche:
sit ez din gemechede wart.
313, 37.
,Bruoder Berhtolt, nü fürhte
ich mir.' Jä wes fürhtest du
nü? ,Da han ich des pfaffen
kint, der min pfarrer dä ist.'
Hät er dich eht nicht getoufet
noch erhaben üz dem
toufe? ,Nein er! wan er was
dannoch niendert üf der pfarre.'
So gesegen dir sie got! dines
pfarrers kint mäht dü wol
nemen, ez si sun oder sin