72
Pfizmaier.
( ~)j ff* Es hat die Bedeutung kabu-tatst ,Aufstehen des
Baumstumpfes'. In dem Reiche (in Musasi) sagt man auch
jori-kabutsi ( 27 )J )] ^)• I' 1 ^ em Kami-jo-bumi hat
7k Ä ,Baumstumpf' die Lesung ko-no moto ,Stamm des
Baumes'. Es ist dasselbe, was bei Naka-tomi durch ko-no
tatsi ausgedrückt wird. •
Kabu, im Sinne von ,Gilde' auf Häuser und Menschen
bezogen, wird von kabu ,Baumstumpf' abgeleitet. Dass es
das Koje ijpj ^ (ka-bu) ,auf dem Rücken tragen' sein solle,
wird für unbegreiflich gehalten.
Kafutsi ( f/ y 7 ^' e Lesung von j^jj" j^J (kafautsi),
dem Namen eines Reiches. Die Rückkehr von fa u ist
fu. Das Reich hiess ursprünglich /L M ft (ofosi - kafallt
si) ,innerhalb des grossen Flusses' und erhielt diesen Namen,
weil der grosse Fluss (Jodo-gawa) sich in dessen Nordwesten
befindet. Es heisst, der Name stamme aus der Zeit, in welcher
die kaiserliche Hauptstadt, Nara genannt, sich in .Tamato
befand. Gegenwärtig sagt man kawatsi ( ~)j ) \ ).
In dem Man-jeö-siü heisst kafutsi ein von einem Flusse
umflossener Ort (kawa-no juki-megureru tokoro). Es wird
gegenwärtig noch bei Namen von Dörfern gebraucht. Taki-tsu
kafutsi ist Jo-si-no in Jamato.
Kaburo ( )] y" \ZI ) bezeichnet Kinder, deren Haupthaar
in der Schläfengegend abgeschnitten ist. In dem Wa-mei-seö
ist es die Lesung von ,kahl'.
Statt (kasira) , Haupt' wird bei Namen von Bergen
bisweilen ^ ,Knabe oder kleines Mädchen' mit der Lesung
kaburo gesetzt. Es deutet auf Knaben, welche noch keine
Mütze tragen.
Zu den Zeiten des Reichsgehilfen Taira-no kijo-nori gab
es dreihundert Kahle kaburo). Dieselben waren gleich
Kriegern zu Fusse (asi-garu). Man findet, dass auch Minamoto-no
Josi-tsune nach dem Untergange des Hauses Taira deren
in seine Dienste nahm.
Kaburo, durch "J’ ^ ,Haarbüschel' ausgedrückt, hat heutzutage
die Bedeutung, ukare-me ,herumschweifendes Mädchen'.
Die Ableitung ist dieselbe.