Nachträge zu japanischer Dialectforschung.
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Kata-nuku silca ,der Hirsch mit ausgerissener Schulter'.
In dem Ko-zi-ki ist zu sehen, dass man in dem Götter-Zeitalter
das Schulterbein des Hirsches ausriss und auf diese
Weise wahrsagte.
Kata-kasiki-no ifi ist zur Hälfte gekochter Reis.
Katsi-jori-juku ist die Lesung von ff ff ,zu Fusse
gehen'. Gegenwärtig sagt man katsi-fadasi. Ein Fussgänger
heisst katsi-datsi.
Katsi, auf Kleider bezogen, ist das Koje von ,grobes
Tuch'.
Das Viele einer Sache (mono-no o-oki Iccita) wird durch
katsi (Wurzel von ||^ katsu) ,übertreffen' ausgedrückt. In
dem Wa-mei-seö hat ,viele Herzen, viele Gedanken'
die Lesung naka-ko-gatsi.
Katsi, auf die Farbe gefärbter Stoffe (some-iro) bezogen,
wird in dem Setsu-jo-siü durch fff jrjjj ,veilchenblauer Grund'
ausgedrückt. Es bezeichnet eiu indigoblau gefärbtes Tuch
(ai-some-no nuno). Es liess sich ersehen, dass die Lesung eine
gezwungene ist. Da man bei Beglückwünschungen von dieser
Farbe Gebrauch macht, hat das Wort den Sinn von katsu
,übertreffen'. Gegenwärtig sagt man katsin { ~jj f y )• In
einem Werke heisst es: Wenn ein grosser Anführer aus dem
Lager tritt, bedient er sich eines Zügels von übertreffender
Farbe. Die übertreffende Farbe (katsu iro) ist die schwarze
Farbe.
In der Sprache der Frauen des kaiserlichen Palastes wird
der Kuchen (motsi) mit dem Namen katsin ( f 2/ ) benannt.
In einem Werke wird gesagt, es sei desshalb, weil Frauen,
welche mit Mützen von der Farbe katsin bedeckt sind, ihn
bringen. Einige sagen, das Wort stamme von dem Kuchen
des Sieges des Himmelsgottes des fünften Viertels (go-deö tenzin-no
katsi-no motsi) und habe den Sinn von ^ jjju (ka-tsin)
,Niederhalten des Hauses'.
In dem Rei-I-ki hat die Lesung kadzi-suru ,schmieden'.
Kadzi ,Schmied', aus katasi zusammengezogen, ist richtiger
Weise die Lesung von J'q' ,hämmern und Metall
giessen', ln Japan wird es jetzt wegen Aehnlichkeit der
Zeichen als das Koje von m fä (ka-dzi) betrachtet und