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Härtel.
wenigstens durch den Prytanienschreiber nach dem Wortlaut
desselben feststeht, wäre man geneigt an einen Fehler des Abschreibers
zu denken, der ty) ßouAvj -/.ai ausliess, was man diesem
um so eher Zutrauen wird, wenn derselbe noch für eine zweite
Lücke in dem Protokoll verantwortlich zu machen ist, indem
der Tag der Prytanie hinter dem Monatstag übersprungen wurde.
Allein diese zweite Lücke findet sich in beiden Decreten. Es
wäre ein merkwürdiges Spiel des Zufalls, dass bei gleichartigen
Decreten, welche an jenem grösseren Fehler leiden, dieselbe
Schreibersünde sich sollte eingeschlichen haben. Nun ist seitdem
die Beifügung des Monatstages (7t) üblich geworden, der
Tag der Prytanie (g) ein so regelmässiger und nothwendiger
Zusatz des Protokolles, dass nur drei Inschriften mit vollständigen
Präscripten ihn nicht haben, 238. 244. 439; denn in
231,2. 241. 280 b ist die Ergänzung unsicher, 401 aliif und
481,1 (akhif) sind die Präscripten von Plaus aus ganz unvollständig.
Und von diesen drei ist mindestens 244 noch in
anderer Hinsicht, wie wir früher sahen (S. 593), privaten Ursprungs
verdächtig. Wir wollen uns mit den bescheidensten Folgerungen
aus diesen Thatsachen begnügen, dass Decrete von so zweifelhafter
Exactheit nicht geeignet sind, eine sonst wohlbezeugte
Thatsache irgendwie zu erschüttern und etwa zu beweisen, dass
auch mitunter sootjev tö> oijp.w in den Präscripten der probuleumatischen
Formel vorausgehen konnte.
Es wird wohl kein Zufall sein, dass die meisten Defecte
und Mängel selbst solcher Urkunden, deren Ausfertigung einem
Rathsschreiber oblag, auf Inschriften getroffen werden, welche
Belobungsdecrete von Priestern, Aerzten, Prytanen enthalten
und die nicht auf dem feierlichsten und öffentlichsten Platze
Athens, auf der Burg, sondern an der Oeffentlichkeit mehr
entrückten Orten, in Tempelbezirken, im Eleusinion, Asklepieion
oder sonst wo aufgestellt werden sollten.
Complicirter sind die Verhältnisse, welche die abweichende
Formulirung
11) der Inschrift 409 erklären. Sie lautet Z. 1 ff.:
[toW Tcpoeopwv eTKil^cpi^ev o oeiva ■/.]«! au[p,T:p6s3poi ■ SSoijev
T(l>] oi5p.(d[t • o äetva — jpctiou Aap^CTpsuc elxev • üjirsp wv o(
ts a[rpaTYjyoi hsyoujatv xa: 6 iYj|J.o[c sij^tpurca]: (?) irpsaßsiav
a oi Tot? süspy£T[ -/j|pE'!ai; irapS.T/JI — ottüx;] <3!v y.üpiai