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TT arte 1.
Steinmetz führte ja ein mechanisches Abzählen der Stücke leicht
auf den Defect, der Wortlaut der Decrete ebenso oft auf die
richtige, wie auf die falsche Ergänzung. Ein sicheres Zeugniss
für die nachträgliche Verbesserung der Formel tw opp.w
in soo^£ vT] ßouXrj y.ai tw ä^p.w hat die Besprechung der Inschrift
62 oben (S. 580) ergeben.
Auf nr. 183 (ad' b" h gi s' f") ist es möglich, an Stelle von
icf am Schluss des Präscriptes cs/ herzustellen und zwar c
in der Form sSo^s tw , die mit Rücksicht auf den Wortlaut
des Beschlusses allein richtig ist,' wie sich später zeigen
wird; denn das jetzt ergänzte huXvpwe y.upi'a hat die gleiche
Stellenzahl wie eooce tw ot)|j.w, und selbst eine kleine Um-egelmässigkeit
der 33stelligen Zeile, wie sie durch ssoijsv hervorgerufen
würde, wäre nicht unzulässig, ja auch diese noch durch
die eine Stelle cedirende Schreibung TcpuTavsac vermeidbar (vgl.
spuTOvea? 186). Ferner stammt die Inschrift höchst wahrscheinlich
aus 01. 112, 1 = 332/1, also aus einer Zeit, wo man erst den
Bestandtheil i (sy.y.Xpm'a, sy.y.Xpcda y.upta) den Protokollen einzufügen
begann, daher derselbe noch nicht regelmässig erscheint,
wie er z. B. nr. 174, 2 aus 01. 112, 1, nr. 176 und 178 aus
01. 112, 3 und 4 vermisst wird. Bedenklich aber bleibt die
Abfolge af an Stelle der regelmässigen sc/; denn wohl haben
wir oben mehre Belege für cef aber auch nicht.einen sicheren
für a f aufbringen können (vgl. S. 585).
In 222 gestatten die Raumverhältnisse das defecte Protokoll
(- - b"- g - e" -/") mit allen Bestandteilen zu restituireu
ad’ b" h git" cf", obwohl sich aus den wenigen Trümmern des
Decretes nicht mit Sicherheit bestimmen lässt, ob eoo^e tw opp.w
oder Ecoiji -cp ßouXp y.a’t tw opp.w ursprünglich geschrieben war.
Der Umstand, dass keine Spur auf die probuleumatische Formel
führt, über die gleich ausführlich zu handeln sein wird, macht
mir die erste Form sehr wahrscheinlich. — Sicher hingegen
ist 432 eSoljsv tw Bpp.w vor f" einzustellen.
Anders liegt die Sache bei 329, 2 (d'f"), wo wir es mit
einem Rathspsephisma zu thun haben. Hier gilt die durch zahlreiche
andere auf einem Stein vereinigte Psephismen dieser Art
zu bestätigende Beobachtung, dass man sich in solchen Fällen
die ausführliche Form des Protokolls gern erliess, die man bei
einem für sich bestehenden Decret nicht vernachlässigen durfte,