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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 90. Band, (Jahrgang 1878)

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Härtel.

einem  Verzeichniss  der  Steuerträger  nr.  334  ’Epyi.  ’Epyts.  Kt$kj.
KrfliG'..  0piaa'.  TciOpä.  ’Atpio.  Eipsa.  u.  a.;  daneben  aber  auch  schon
Frg.  d  col.  2  Z.  10  SuuEßto?  icois,  col.  1  Z.  29  Auxwv  cpiXoco.
Allerdings  kann  es  bei  diesem  Decret  fraglich  sein,  ob  wir  die
Originalurkunde  vor  uns  haben  oder  eine  Abschrift,  welche  der
au  der  Spitze  stehende  vxpia;  c-rpaaiamy.wv  EupoxAsISr]?  Mr/iwvoc
KYjtpictsj?  sich  besorgte.  Endlich  liefern  die  Ephebenverzeichnisse,
  allerdings  nicht  alle,  Belege,  wie  nr.  324.  330.  338.  340.
467  (vgl.  hingegen  nr.  465.  470.  481.  482).
Weiter  finden  sich  die  gekürzten  Demotika  in  den  Präscripten ­
  der  Schatzmeisterurkunden,  wofür  es  genügen  mag  auf
Kirchhoff  Ueber  die  Uebergaburkunde  der  Schatzmeister  der  Athene
vom  Jahre  Ol.  109,  1  (Abh.  d.  Berl.  Akad.  1868  S.*  3  und
besonders  den  Anhang  S.  24)  zu  verweisen.
Am  zahlreichsten  erscheinen,  um  von  kleineren  Aufschriften
zu  praktischen  Zwecken  abzusehen,  die  Abbreviaturen  in  den
Urkunden  über  das  Seewesen  des  attischen  Staates,  welche  zu
der  Exactheit  attischer  Psephismen  einen  scharfen  Gegensatz
bilden,  und  sie  stehen  hier  mit  der  Nachlässigkeit,  Flüchtigkeit,
Unerfahrenheit,  welche  die  Aufschreiber  derselben  auszeichnet,
in  einem  durchaus  entsprechenden  Verhältniss  (vgl.  Böckh  Urkunden ­
  üb.  d.  Seewesen  Cap.  II  bes.  S.  15  und  den  aus  diesen
Urkunden  zumeist  schöpfenden  Index  siglorum  ex  aetate  ante
dominationem  Romanam  S.  354  ff.  in  Franz’s  Elementa  epigraphices
  graecae).  Aber  dieselben  beschränken  sich  nicht  mehr
auf  die  Demotika,  sondern  treten  bei  allen  häufiger  verkommenden ­
  Worten,  namentlich  technischer  Art  auf.  So  lesen  wir
Urk.  II  Z.  39  zpcq.  41  Tpivjpap.,  (womit  sich  CIA.  I  nr.  447
col.  1  ‘bw/.Ewv  xptvj.  col.  3  riuBccupcc  <j6Xapy.  vergleichen  lässt),
und  allenthalben  0pavt(Ti3ei;),  OaXap.(tai),  däoxi^oi).  öpiw^Secrot)  und
anderes  der  Art.  Dass  die  gekürzten  Demotika  von  da  aus  in
die  diesen  Urkunden  als  Beilagen  einverleibten  Psephismen
Eingang  gefunden,  wie  Urk.  XVI  Z.  101  ff.  IlsXüsuy.TOc  liaXXlzpäxoui;
  'Ecxiato -  105  2wx6Xi3o;  to-j  Zjj.iy.uOou  KuSaOvp,  kann  nicht
wundern.  Reiche  Belege  ähnlicher  Abkürzungen  bieten  endlich
die  von  Professor  Kumanudis  im  ’AOrjvatov  VI  476  ff.  publicirten
Inschriften,  wie  Neo'üToA(eij.ou),  <hiXyj(p,ovo(;),  fIo<7£i(3brraju),  0cix(äXou).
Dieselben  sind  von  Köhler  in  den  Mitth.  d.  arch.  Inst.  III  103  ff.
einer  eingehenden  Untersuchung  unterzogen  und  die  ganze  Masse
            
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