Nachträge zu japanischer Diulectforschung.
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aus der Mitte gebrochen und auch frisch sind (naka-fodo-jori
wori-te mata woi-taru). Öfj (woi)-taru bedeutet in dieser
Erklärung eigentlich gewachsen', d. i. frisch gewachsen.
Ka in trüber Lesung (ga) hat den Sinn des Zeichens
^ und ist ein Hilfswort. So in kimi-ga jo ,das Zeitalter des
Gebieters', fu-zi-ga ne ,die Wurzel des Fu-zi‘. Wenn in der
gesprochenen Sprache ga in den Fällen gesagt wird, wo man
no sagen sollte, so klingt es wie eine Vernachlässigung (okotari-kiko-uru).
In Gedichten drückt es keinen Widerwillen
aus (kiraicade jomeri). In dem Auf lesen des Hinterlassenen
von U-dzi werden in die Gedichte, in welchen ga vorkommt,
Sachen eingetragen, über welche man zürnt oder lacht (utanite
ga - to jomi - tarn - wo fara - tatst - te waraware - taru koto - wo
nose- tari).
Man glaubt, dass ^ (kn) ,Geruch' das Koje kn - u
(UP) sein könne und dass man sich gewöhnt habe, es für
die Lesung zu halten. In dem Man-jeo-siü ist ka häufig die
Lesung von ^ ,Luft‘.
(ka) ,Mücke' soll nach Einigen von kamu ,heissen'
abgeleitet sein.
Jabu-ka bedeutet ,Mücke der Dickichte'.
In dem Zeiträume Gen-roku, in dem 21. Jahre des Cyclus
(1704 n. Chr.) kam aus der Halle von ± m Uje-no in Je-do
Rauch hervor. Als mau heimlich hinsah, brannte kein Feuer,
sondern es waren Mücken (kakusi-te mire-ba fi-ni arazu
ka nari-keri). Zunächst ereignete sich dasselbe in der Pagode
von Asa-kusa in Je-do.
(ka) - no tabako ,Mückentabak' nennt man den Stoff,
in welchen die Reiswürmer (kome-musi) sich verwandeln.
Kai (# -1) ist in dem Wa-mei-seö die Lesung von
w ,Ruder'. Ein Ruder, mit welchem man vorwärts rudert,
heisst fr (utsi)-kai ,schlagendes Ruder'. Ein Ruder, mit
welchem man schräg rudert, heisst ebenfalls utsi-kai.
Im gemeinen Leben sagt man kai-ga mawaru mawaranu
,das Ruder dreht sich, es dreht sich nicht'.