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Hartei.
Präscripten genannt wurde, war eben auf den Ersteren übergegangen.
Allmälig aber vertauschte man die alte Formel mit
der anderen tüv -posopuv eiuet}i^<pi£ev 6 cetva. Eine Zeitlang gebrauchte
man willkürlich die eine oder die andere, bis die ältere
in den Präscripten zur Bezeichnung des s7ruVi)cpi'£u>v ganz erlosch/.
Für unsere weiteren Untersuchungen und das richtige Verständniss
des nacheuklidischen Urkundenformulars in einem seiner
wesentlichsten Punkte ist diese nicht anzufechtende Thatsache,
dass eine alte Formel für eine moderne Einrichtung, welche eine
vollkommen zutreffende neue Bezeichnung gefunden hatte, neben
dieser und somit in einem von ihrer ursprünglichen Bedeutungabweichenden
Sinne in Gebrauch bleiben konnte, von aufschlussreicher
Wichtigkeit. Das Jahr der Einrichtung werden wir an
einer späteren Stelle dieser Untersuchungen zu bestimmen suchen.
Die Form e erhielt sich dann eine Zeitlang in ausschliesslicher
Geltung, erfuhr aber seit Ol. 115, 2 = 319/18 v. Chr.
durch den Zusatz v.al aup.xpssopoi eine Erweiterung. Zuerst begegnet
diese erweiterte Fassung töv irposopwv eire<)/r5<pi£ev 6 OEtva y.ai
cupwtpöeBpoi auf nr. 187, dann 193, wozu Köhler bemerkt: (titulus)
OL 115, 2 non videtur esse antiquior, siquidem praescripta habent
additamentum v.al crup.zpösopot, quo titidi ante Ol. 115, 2 scripti
qui adhnc innotuerunt carent omnes (vgl. v. Velsen a. a. O. 119 f.,
Köhler im Hermes III 160 und Böckh zu CIG. I nr. 105 und
Epigr. chronol. Stud. 54 ff.). Von nr. 222 ab erscheint dieselbe
regelmässig; nur 230, 1 (aus der Zeit vor 01. 115, 2), ferner
431, 2 und vielleicht 431, 1 fehlt der Zusatz v.al crup/iipösSpot;
aus dem gleichen Grunde setzt Köhler nr. 492 zwischen 350
und 320 v. Chr. Ueberdies fehlt der ganze Bestandtheil e
nur 323 und 47 7 b , während e in Urkunden mit Präscripten
älteren Formulars dreimal, 8. 49 und 75, vermisst wird.
Einige Male werden sämmtliche supwtpoEopoi mit ihren Demosnamen
verzeichnet 230, 2. 236. 244. 245. 252 b . 336. 343. 371.
’A6i;varov VI 271. In den Buchstabenresten des Präscriptes
der Inschrift l c aus 01. 95, 2 = 399/8 v. Chr. erblickt
Foucart ein ähnliches Verzeichniss von Collegen des Epistates
(a. a. 0. 221). Gegen Böckh (a. a. O. S. 52) verdient es bemerkt
zu werden, dass der Artikel ol vor aop.irpöeopot in alter
und jüngerer Zeit so gut wie ausgeschlossen ist; erhalten
wenigstens ist derselbe nur einmal auf nr. 222, Z. 3 Köxjpetop