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Hartei.
der functioirirenden Beamten, einen gewissen Widerwillen gegen
Strenge der Form oder den Mangel an strengen Formen, durch
die Flüchtigkeit des Expedits oder der Steinschreiber erklären,
ob nicht ihre Varietäten durch den meritorischen Inhalt der
Beschlüsse und die davon abhängige Art der parlamentarischen
Behandlung bedingt sind, ob nicht von da aus ein Einblick in
das attische Kanzlei- und Archivwesen und, was wichtiger ist,
in den Verkehr der Behörden und ihre staatsrechtliche Stellung,
welche uns die zerstückte und getrübte Ueberlieferung des
Alterthums über diese Dinge versagt, gewonnen werden könne.
Die Antwort auf diese Fragen suchen die folgenden
Studien zu geben oder wenigstens vorzubereiten. Ihr eigentlicher
Gegenstand sind die nacheuklidischen Staatsurkunden;
doch ist es nicht möglich, Bedeutung und Entwickelung ihrer
Formen unabhängig von den Psephismen des 5. Jahrhunderts,
aus welchen sie zusehends nach und nach herauswuchsen, zu
begreifen. Es sind demnach auch jene, so weit es unerlässlich
oder nützlich schien, mitherangezogen worden.
Die reichsten Protokolle der voreuklidischen Staatsurkunden
haben folgende Bestandtheile, welche ich im Laufe dieser Untersuchung
der Kürze halber mit den ihnen Vorgesetzten Zeichen
benennen werde:
a = Namen des Archonten, 6 Setva v;p/£v.
b = Namen des Schreibers der prytanirenden Phyle (später
des jährigen Rathsschreibers), 6 osiva EYpap.gaxeusv.
c = Sanctionirungsformel, ISö^sv ty) ßouXij xal xü Sv)gw.
d = Namen der prytanirenden Phyle, rj Setva expuxaveuev.
e = Namen des Präsidenten der Versammlung, & Seiva
eTCcxaxei.
f = Namen des Antragstellers, 6 Seiva ewcev.
Der erste Bestandteil («) kann nicht als ein notwendiger
bezeichnet werden, wohl aber sind dies die anderen, indem
zwar die trümmerhafte Ueberlieferung uns selten alle vollständig
erhalten hat, das nachweisbare Fehlen aber eines in dem
ursprünglichen Concept auf ganz bestimmte Veranlassung zurückgeht.
Die notwendigen fünf Bestandtheile stehen in einer
unverrückbaren Ordnung, c db e /, deren Princip später gesucht
werden soll.; ihre grammatische Verbindung ist asyndetisch,
innerhalb dieses Gefüges ist jeder Zusatz, wie das Demotikon