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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 90. Band, (Jahrgang 1878)

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Pfizmaier.

In  dem  Wa-mei-seo  findet  sieh  M  ft!  -T  (u-bo-si)
,schwarze  Mütze'.  Im  gemeinen  Leben  machte  man  auf  fehlerhafte ­
  Weise  jfjj^  (u)  zu  j=|  (je)  und  sagte  desshalb  je-bo-si.
Indessen  glaubt  man,  dass,  da  die  Laute  u-bo-si  und  wo-bo-si
sich  nicht  gut  anhören,  man  in  Folge  einer  Lautumwendung
je-bo-si  gesagt  haben  könne.  Es  wird  auch  e-bo-si  (  JL  is  j
geschrieben.
Tate-je-bo-si  ,aufgestellte  schwarze  Mütze'  ist  eine  schwarze
Mütze  von  der  ursprünglichen  Gestalt.  Kaza-wovi-je-bo-si  ,windgebrochene ­
  schwarze  Mütze'  ist  eine  solche  Mütze  von  kürzerer
Gestalt.  Statt  tate-je-bosi  sagt  man  auch  fiki-tate-je-bo-si.  In
dem  Fo-je-mono-gatari  heisst  es:  wori-je-bo-si  fiki-tatete  ,die
gebrochene  schwarze  Mütze  ziehend  und  aufstellend'.  Andere
Namen  sind  ßki-ire-j  e-bo-si  ,hereingezogene  schwarze  Mütze',
sabi-je-bo-si  ,schwarze  Mütze  von  der  Gestalt  einer  Haue',
momi-je-bo-si  ,geriebene  schwarze  Mütze',  kirameki-je-bo-si
,schimmernde  schwarze  Mütze',  (safurai)-e-bo-si  ,schwarze
Mütze  der  Aufwartenden',  Sä  Atr  (nasi-ko-utsi)-je-bo-si  ,die
birnenwerfende  schwarze  Mütze',  foso-je-bu-si  ,dünne  schwarze
Mütze',  W  ik  &  (junagi-sa-  bi)  ,  W  eidenhaue',  uja  -je  -ho-  si
,schwarze  Mütze  -  der  Gebräuche',  jufi-je-bo-si  ,gebundene
schwarze  Mütze',  j^lj  J\^  (tb-zin)-je-bo-si  ,schwarze  Mütze  der
chinesischen  Menschen'.
In  dem  Fei-ke-mono-gätari  findet  sich  je-bo-si-no  -fjjj  ^j||
(tame-sama)  ,die  geraderichtende  Gestalt  der  schwarzen  Mütze'.
Es  ist  dasselbe,  was  heutzutage  (ivori)  ,das  Brechen'
genannt  wird.

Dass  man  gegenwärtig  dreieckiges  Papier  auf  einen
Todten  legt,  ist  eine  Hindeutung  auf  die  schwarze  Mütze  der
Aufwartenden.  Man  sagt,  dass  die  Begleiter  des  Leichenzuges
dieses  dreieckige  Papier  auf!egen  und  bei  dem  Todten,  in  die
drei  Ecken  vertheilt,  das  Zeichen  zehntausend'  schreiben.
In  der  Gegend  des  Kreises  Taka-sima  in  dem  Reiche  Omi
hält  man  dafür,  dass  dieses  die  schwarze  Mütze  des  Aufwartenden ­
  sei.  Bei  den  Anhängern  Buddha’s  nennt  man  es
f=Sf  ‘Mi  (f°  -kuan)  ,die  kostbare  Mütze'.

Je-bo-si-oja  ,der  Vater  der  schwarzen  Mütze'  ist  der  Gast
bei  der  Feierlichkeit  des  Aufsetzens  der  Mütze.
            
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