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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 90. Band, (Jahrgang 1878)

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Pfizmaier.

Je  (  X  )  * n  ^ em  Nippon-ki  die  Lesung  von  Jj^J  ,Mutterkuchen'. ­
  Man  sagt  sonst  je-na.
Je  (~T  \  als  Lesung  von  ^  ,erlangen'  wird  für  die
Rückkehr  von  u  ke  gehalten.  Je  hat  in  diesem  Worte  auch
den  Uebergang  in  u  f  Jp  ).
m  ,wagen,  dürfen'  hat  nebst  afe,  aje  (  ~f  -'\)  die  Lesung
je.  Die  Rückkehr  von  a  fe  ist  je.  So  in  den  Ausdrücken
je-ko-zi  ,nicht  kommen  dürfen',  köre  je-sa-mo  arazu  ,dieses  darf
nicht  so  sein',  je-fosi-ajezn  ,es  nicht  dahin  bringen,  dass  man
wünschen  darf',  je-seki-ajezu  ,es  nicht  dahin  bringen,  dass  man
verschliessen  darf'.  Afezu,  ajezv  (f  -'S  J)  )  's*-  > n  dem
Man-jeo-siü  die  Lesung  von  jfi,  ,nicht  überwinden'.
Je  als  Lesung  von  ^  ,glücklich'  beruht  in  einem  Uebergange
  von  jo  in  je.  So  in  den  Ortsnamen  sumi-no  je,  fi-je.
Sonst  hat  ^  die  Lesung  josi  oder  jo.  In  dem  Ko-zi-ki  steht
mi-jesi-no  für  mi-josi-no.  In  dem  Nippon-ki  steht  je-ken  für  jo-Icen
  ,es  wird  gut  gewesen  sein'.  Auch  gegenwärtig  sagt  man
jei  für  joi  ,gut‘.
Je  ,Zweig'  ist  die  Abkürzung  von  jeda.
Man  vermuthet,  dass  */X  (j e )  ,Strom'  ursprünglich  so  viel
als  je  ,Zweig',  nämlich  Zweig  des  Meeres  (wohl  nur  in  Bezug
auf  die  Mündung)  sein  könne.  Man  findet  in  Gedichten  foso-je
,dünner  Strom',  nigori-je  ,trüber  Strom',  fori-je  ,Grabenstrom',
nagare-je  ,fliessender  Strom'.
Je  ist  in  dem  Wa-mei-seo  die  Lesung  von  ^  ,Königskraut'. ­
  Gegenwärtig  sagt  man  je-  (go-ma).
Jd  (X  -i  )  ist  eine  Anfangspartikel  der  gesprochenen
Sprache.
.Je-u-mazi  hat  den  Sinn  von  T'  ,nicht
erlangen  dürfen'.  In  dem  I-se-mono-gatari  findet  sich  je-umcizikari-keru
  ,man  durfte  nicht  erlangen'.
Je-u-fa-wi  (X  t?  A  ^  )  ist  ^  (jo-fai)  ,fern  sich
verbeugen'.  Bedeutet:  Während  mau  hier  weilt,  in  der  Ferne
das  Jenseitige  verehren.
Je-wo-dzi,  durch  jjfj]  -j|(j  ausgedrückt,  bedeutet  den  älteren
Bruder  des  Vaters.  Je  hat  die  Bedeutung:  älterer  Bruder.
Je-ko  ist  in  dem  Nippon-ki  die  Lesung  von  ,der
älteste  Sohn'.  Es  ist  so  viel  als  (je-ko)  ,der  Sohn,
der  ältere  Bruder'.
            
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