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J. Müller.
Alle diese Berechnungen sind zwar nicht streng beweisend,
doch machen sie’s, denke ich, recht wahrscheinlich, dass die
Zahlangabe der geringeren Codices trecenis die richtige sei.
Dagegen fällt die Angabe des Theophrast histor. plant. 9, 6, 4
und des Plinius §. 117, dass zur Zeit Alexanders erst das
doppelte Gewicht reinen Balsams dem einfachen des Silbers an
Werth gleichgekommen sei, also ein Sextar etwa 63 Denare
gekostet habe, nicht in’s Gewicht. Denn der Preis zur Zeit
Alexanders ist für die Zeit des Plinius in keiner Weise massgebend.
Auch der Angabe des Dioskorides 1, 18 xwkeuai ck ev tw
igtz(i) wpo? Sntkouv apYÜp'.ov, wonach ein Sextar etwa 250 Denare
gekostet hätte, wollen wir in unserer Berechnung kein Gewicht
beilegen, wiewohl wir vielleicht dazu berechtigt wären. Denn
daraus, dass Dioskorides seine Notiz psT os oXtyov, wc v.o.0 1 ey.acTOv
/povov [j.ij ttZs!ov i) «rrä /oa? cuvaOpof^eaOai aus Theophrast entlehnt
hat, folgt noch nicht, dass die weitere, abweichende Notiz
über den Preis werthlos sei. Dioskorides könnte neben dem
Anschluss an die Ausdrucksweise des Theophrast den Preis
seiner Zeit substituirt haben.
13, 46.
Suum genus e sicciore tvrbn (palmarum) dactylis, praelonga
gracilitate cnrvatis interim, nam quos ex Iris lionori deorum damus
chydaeos appellavit Judaea, gens contumelia numinum insignis.
Mayhoff hat Luc. Plin. p. 121 gezeigt, dass in dem vorliegenden
Gedankenzusammenhang für die Partikel nam kein
Platz sei. Das ist so unbestreitbar richtig, dass Detlefsen nam
ohne weiters aus dem Text entfernt hat, während bei Mayhoff
selber es in Klammern eingeschlossen ist. Darüber will ich
auch weiter kein Wort verlieren, nur kann ich die Art, wie
sich Mayhoff nam aus einer verkehrten Wiederholung der letzten
Buchstaben des vorhergehenden Wortes entstanden denkt, nichts
weniger als wahrscheinlich finden. Ausserdem aber ist mir
die Verbindung des Relativsatzes mit dem Folgenden unverständlich,
und sie war es auch wohl, die dem Salmasius den