Bericht über die Ergebnisse einer Reise nach Constantinopel.
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in seiner Art, es sei denn, dass ein ausgezeichneter Dichter
es nachzumachen versuchen wird. Ahmed ihn 'Isä hat auch ein
anderes Gedicht verfasst, das aber nicht von grossem Werthe ist.
Das Gedicht des al-Ridä'i zählt 127 Strophen zu je
5 Doppelversen, von denen jede einen anderen Reim hat, und
beginnt:
5JI JLi'
? (J f o y (J ^9 ^ ^ ^ 0 P- J
J^-4^ J,I ä_x> lA_j| 1 xi J,l
Die Handschrift endigt: ,Schluss des Jambengedichtes und
zugleich Scliluss des Buches der arabischen Halbinsel, und
Preis sei Gott, dem Herrn der Welten, und seine Gnade möge
werden Muhammed, dem Siegel der Propheten, seiner Familie
und den wahrhaft Reinen. Die Beendigung dieser Abschrift
hat stattgefunden an einem Dinstage, am 20. des Monats
Gumäda al-Ächira im Jahre 908 d. HJ
Zum Schluss sei noch bemerkt, dass beide Manuscripte,
das vom British Museum 1 sowohl als das von Constantinopel,
besonders aber das letztere, sehr wenig diakritische Punkte
haben. Das erstere hat 251 Blätter Kleinoctav (wovon die
Blätter 223 bis Schluss die Pilgerqaside enthalten), die Seite
in der Regel zu je 17, bisweilen aber auch 18 oder 19 Zeilen.
Das Constantinopeler Manuscript zählt 80 Quartblätter und ist
an vielen Stellen wurmstichig.
Das Scheffer’sche Exemplar ist zwar sehr hübsch geschrieben,
aber sehr wenig zuverlässig, besonders in Bezug auf
die diakritischen Punkte, die der Copist nach Belieben gesetzt
hat.
II.
Das Kitäb al-Cliail von al-Asma'i.
Diese Schrift gehört zu derselben Kategorie lexicographisclier
Monographieen, wie die kleinen Abhandlungen des al-Asma'i
und Qutrub, die in der Handschrift der kaiserl. Hofbibliothek
zu Wien N. F. 61 enthalten sind und von denen
1 Vgl. über diese Handschrift auch meine Südarabischen Studien, S. 5 ff.