Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 90. Band, (Jahrgang 1878)

Bericht  über  die  Ergebnisse  einer  Reise  nach  Constantinopel.

333

in  seiner  Art,  es  sei  denn,  dass  ein  ausgezeichneter  Dichter
es  nachzumachen  versuchen  wird.  Ahmed  ihn  'Isä  hat  auch  ein
anderes  Gedicht  verfasst,  das  aber  nicht  von  grossem  Werthe  ist.
Das  Gedicht  des  al-Ridä'i  zählt  127  Strophen  zu  je
5  Doppelversen,  von  denen  jede  einen  anderen  Reim  hat,  und
beginnt:

5JI  JLi'
?  (J  f  o  y  (J  ^9  ^  ^  ^  0 P-  J
J^-4^  J,I  ä_x>  lA_j|  1  xi  J,l

Die  Handschrift  endigt:  ,Schluss  des  Jambengedichtes  und
zugleich  Scliluss  des  Buches  der  arabischen  Halbinsel,  und
Preis  sei  Gott,  dem  Herrn  der  Welten,  und  seine  Gnade  möge
werden  Muhammed,  dem  Siegel  der  Propheten,  seiner  Familie
und  den  wahrhaft  Reinen.  Die  Beendigung  dieser  Abschrift
hat  stattgefunden  an  einem  Dinstage,  am  20.  des  Monats
Gumäda  al-Ächira  im  Jahre  908  d.  HJ
Zum  Schluss  sei  noch  bemerkt,  dass  beide  Manuscripte,
das  vom  British  Museum  1  sowohl  als  das  von  Constantinopel,
besonders  aber  das  letztere,  sehr  wenig  diakritische  Punkte
haben.  Das  erstere  hat  251  Blätter  Kleinoctav  (wovon  die
Blätter  223  bis  Schluss  die  Pilgerqaside  enthalten),  die  Seite
in  der  Regel  zu  je  17,  bisweilen  aber  auch  18  oder  19  Zeilen.
Das  Constantinopeler  Manuscript  zählt  80  Quartblätter  und  ist
an  vielen  Stellen  wurmstichig.
Das  Scheffer’sche  Exemplar  ist  zwar  sehr  hübsch  geschrieben, ­
  aber  sehr  wenig  zuverlässig,  besonders  in  Bezug  auf
die  diakritischen  Punkte,  die  der  Copist  nach  Belieben  gesetzt ­
  hat.

II.
Das  Kitäb  al-Cliail  von  al-Asma'i.
Diese  Schrift  gehört  zu  derselben  Kategorie  lexicographisclier
  Monographieen,  wie  die  kleinen  Abhandlungen  des  al-Asma'i
  und  Qutrub,  die  in  der  Handschrift  der  kaiserl.  Hofbibliothek ­
  zu  Wien  N.  F.  61  enthalten  sind  und  von  denen
1  Vgl.  über  diese  Handschrift  auch  meine  Südarabischen  Studien,  S.  5  ff.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.