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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 90. Band, (Jahrgang 1878)

308

D.  H.  Müller.

an  die  Banü-'Ämir  bei  Maltzan  (352—360)  erinnern,  dass  man
nicht  umhin  kann,  dieselben  zu  identificiren  und  die  Annahme
Maltzans,  es  sei  ein  dynastischer  Name,  zu  verwerfen.  Wendet
man  sich  von  Rida'  nach  Nordosten  ',  so  gelangt  man  in  eine
Gegend,  die  grossentheils  von  Murädstämmen  bewohnt  ist,
wendet  man  sich  aber  nach  Osten,  in  der  Richtung  nach  Radmän
 2 ,  so  durchzieht  man  eine  Gegend,  die  von  Nägia  (einer
Unterabtheilung  der  'Ans)  und  Muräd  bewohnt  wird  (Sprenger
408),  was  mit  Maltzan’s  Angabe  (a.  a.  O.,  S.  306)  vollkommen
übereinstimmt:  ,Nördlich  von  ihnen  (den  Rezäz)  beginnt  das
Gebiet  der  Murad  und  'Ans'  (beide  von  Madzhig).  Damit  hat
al-Hamdani  die  Beschreibung  des  Beled  Madzhig  beendet  und
wendet  sich  nach  dem  Gebel  Q.arn 3 ,  der  sieben  grosse  Wadi
hat  (Jäqüt  IV,  72).  Diese  Relation  schliesst  mit  den  Worten  :
,So  weit  die  Beschreibung  von  Radman  und  Qarn‘ 4 .
Hamdäni  verfolgt  dann  zwei  Hauptstrassen  durch  das
Hochland  der  Madzhig.  Die  eine  durchstreift  es  in  östlicher
Richtung 0  bis  nach  Marcha  und  wendet  sich  dann  südlich  in
das  Land  Hagr,  das  zur  Zeit  Hamdani’s  sich  mehr  nach  Westen,
etwa  bis  Wadi  Ahwar  erstreckt  haben  muss.  Die  zweite
Strasse  führt  südlich  nach  Dathina 6  über  das  Kaurgebirge 7 ,
durchstreift  Dathina  von  Norden  nach  Süden,  wobei  es  nochmals ­
  beschrieben  wird  3  (Sprenger  308),  biegt  dann  nach  Osten
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