302
D. H. Müller.
Beschreibung von der Lage und den Grenzen der arabischen
Halbinsel, geht dann speciell auf die Bestimmung der Längen
und Breiten ein, und widmet ein eigenes Capitel ,der Lage
und Stellung Arabiens in dem bewohnten Theile der Erde 1 ’. 1
Die Bestimmung der Lage führt Hamdäni zu einigen allgemeinen
Bemerkungen über die Beschaffenheit unseres Planeten,
worauf er dann die übliche Eintheilung der Erde in Klimen
erörtert. Er beginnt mit der Ivlimeneintheilung der Erde nach
Hermes 2 und Claudius Ptolemäus 3 , und lässt hierauf die Erörterung
der Parallelkreise nach Ptolemäus 4 , die Bestimmung
der Tagesdauer und der Schattenlänge in den verschiedenen
Breitegraden folgen. Vom Aequator nach Norden beschreibt er
sechsundzwanzig Parallelkreise in je welchem
der Tag um eine Viertelstunde kürzer ist als in dem nächstvorhergehenden,
worauf noch ex analogia einige weitere Bestimmungen
bis zum Nordpol angegeben werden. Daran schliesst
sich eine Eintheilung der nördlichen Halbkugel in eilf Streifen
(xäj Jb), in je welchem der Tag um eine halbe Stunde kürzer
ist, als in dem nächstvorhergehenden.
Nachdem er dann die ,verschiedenen Ansichten über die
Länge und Breite der bewohnten Erde' 5 auseinandergesetzt,
führt er Ptolemäus’ Ansichten über die Natur des Menschen
im Allgemeinen 6 und über die ethnologischen Merkmale der
verschiedenen Völker im Besonderen 7 an.
1 S. 6; yöjüH ^ I £ Sv-ixil »Äff 'iSjX*
2 S. 10: jvjJLSÜII iL-wj' j
3 S ' 12: ^jvaJUAM k-jX*
4 S. 18: (JL4.Xw.il J-OÄÄX ^ Lwo
5 S. 46: J^iaJIj (jäjjJI (j oiLwIis.!
6 S. 50: ^L 4 jiJ| J,S5| ^j! L/o
kT 4 ^l ,^. y.A'
7 S. 55: Jjol Uo
UäAXydl (jä^l jjjo ^jL 4 äJI