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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 90. Band, (Jahrgang 1878)

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P  f  i  z  m  a  i  e  r.

A-110  nennt  man  in  dem  Reiche  Omi  die  Menschen,  welche
für  die  Abgaben  von  den  Feldern  (  dzi-si)  Steinmauern
aufführen.  Man  sagt,  der  Name  stamme  daher,  weil  die  Bewohner ­
  des  Dorfes  m  m  a-no  in  Omi  die  Ersten  waren,
welche  solche  Mauern  aufführten.
A-wa  ist  die  Abkürzung  von  are-wa  ,jenes*.
Der  Ausdruck  awa-to  miru  hat,  wie  man  sagt,  den  Sinn
faruka-ni  towoku  mijuru  ,weit  in  der  Ferne  gesehen  werden*.
Aivare-bi  und  aware-fu  steht  für  aware-mi  und  aware-mu
,bemitleiden*.
A-fanatsu,  durch  [ifj;  ausgedrückt,  bedeutet:  die  Feldraine ­
  zerstören  und  das  Wasser  der  Felder  ablassen  (aze-wo
fanatsi-te  ta-no  midzu-wo  sutsuru).
Für  abara-ja  ,wüstes  Haus*  sagt  man  gegenwärtig  auch
abnre-ja.
A-fata-go  (  f  ZT)  ist  in  dem  Nippon-ki  und  in
dem  Wa-mei-seö  die  Lesung  von  jj||  ,Kniescheibe*.  Man  findet
auch  das  gewöhnliche  Wort  a-fata  (  f  ^  ).  In  dem  Zino
  kagami  findet  man  dafür  fiza-gcimi-no  a-fata.  Ueber  die  Ableitung ­
  des  Wortes  wird  nichts  angegeben.  Es  steht  wahrscheinlich ­
  für  asi-fata-go.  Fata  hat  die  Bedeutungen:  äusserstes  Ende,
Fahne,  Flosse.
A-fata  wird  auch  das  Zeichen  gelesen.  Die  Erklärung
sagt,  es  bedeute  ,Kelle*.
Abatasi.  In  den  Worten  des  Gebetes  um  Niederhaltung
des  Feuers  heisst  es:  a-ivo  mi-abatasi-tamai-tsu  ,er  sah  und
verdarb  mich*.  Man  glaubt,  abatasu  habe  die  Bedeutung  abakiitasu
  ,ans  Licht  bringen*.  Es  hat  den  Sinn  von  (arasu)
,verwüsten*.
In  dem  Wa-mei-seö  hat  Wc  ,mit  der  Mörserkeule
stossen*  die  Lesung  afi  (ai)  ,übereinstimmen*.  Im  gemeinen
Leben  bedient  man  sich  der  Ausdrücke  kake-ai  ,an  einander
gerathen*  und  ai-dzutsi,Schmiedehammer*.  Wenn  zwei  Menschen
von  beiden  Seiten  die  Stimmen  erheben,  so  nennt  man  dieses
ai-dzutsi  ,Schmiedehammer*.  In  dem  |jjj  Kioku-rei,  einem
Buche  des  Li-ki,  gibt  man  dem  Worte  ;jig  ,übereinstimmen*
die  Lesung  ki-uta  ,Gesang  der  Mörserkeule*.  Man  erklärt  es,
dass  man  den  Ton  der  Mörserkeule  begleitet.
            
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