Deutsche Studien.
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Mund, b 5 Sehern dich jnn des hengers namen
Hästu sorg die fues möchtn dir verlamn
Dazu Reime und Betonungen wie Jud. d 4' heer : Egypter,
seer : reutter; b 8
Wenn sie vns mit jm kriegeten
Drümb weit dauon ist am besten
Mund, b o Der heilose Pawr vbersetzt so sehr
Mit seinem verkeuffn den armen bürger
Wenn ich demnach bei der Meinung bleibe, unser Greff
sei B in dem Magdeburger Stück, so muss ich doch daran
die Vermuthung knüpfen, da ß näher zu den Dramen seit
1540 stimmt: die Reihe Aulularia bis Mundus sei älter als
Jacob und seine Söhne. Nehmen wir das an, so findet naturgemässe
Entwicklung statt. Greff wendet sich in seinem Antheil
am Jacob den strenger gezählten Versen zu. Wenigstens
für die Aulularia lässt sich glücklicherweise meine Annahme
über jeden Zweifel erheben: sie ist noch in Halle übersetzt.
Strophilus hat den Topf gestohlen und ruft aus (V. 4): ,Weilst
zu Hall so glückseliger man Dem itzt der liebe Gott so
viel guts gan?‘
Sollte man Anstoss nehmen an der langen Pause, welche
zwischen dem Magdeburger Stück und dem Abraham entstünde,
so ist darauf hinzuweisen, dass nach Greff’s Angaben
vom Jahre 1540 der Abraham Und der uns verlorene Isaac bereits
vor zwei Jahren, d. h. 1538, fertig waren.
Greff fühlte sich also, wenn ich recht vermuthe, durch
den Erfolg des Jacob, an dem er nur geringen Antheil hatte,
ermuntert, ältere Arbeiten zu veröffentlichen; und der erste
neue Plan, zu dessen Ausführung er Hand anlegte, war eine
Erweiterung des Jacob zu einer dramatischen Geschichte aller
drei Erzväter.
Eine sprachliche Untersuchung des Jacob führt nicht weit.
Georg Major ist zwar ein Nürnberger, aber früh nach Sachsen
gekommen. Durchgreifende sprachliche Gegensätze sind innerhalb
des Jacob nicht vorhanden.
Dagegen unterscheidet sich B im Stil merklich von A;
ich hob schon die lehrhafte Redseligkeit des ersteren hervor,
und sie ist bei Greff leicht wiederzufinden.