Deutsche Studien.
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Silbenzald ganz mechanisch durch die Schreibung hergestellt
zu sein, und es ist kaum denkbar, dass die je zweiten Zeilen
des Reimpaares anders als mit Auftact gelesen wurden:
Das sein sam geniert, solt werden
Wye stern am hyinl vnd sandt, der erdn, —
Alle volcker sollen werden
Welche seindt au ff dem kreis der erdn,
Wozu ich noch aus I. 2 ein Reimpaar füge, in welchem
der erste Vers Auftact haben muss:
Wir habn gebeten Gott den Herrn
Das ehr vns bewar bey ehren.
Ohne Schwanken schreibe ich I. 2. 3. 4 dem B zu, von
dem auch sicherlich die ersten Verse des zweiten Actes herrühren:
mindestens bis Z. 14 ,newlich‘. Darnach aber kommt
A wieder und vollendet nicht blos die erste Scene, sondern
den ganzen Act. Mit der Einsilbigkeit der Senkung nimmt
er es oft nicht ganz genau, z. B. änders daliinden; aber stets
sind es wirklich leichte Silben, die er so verwendet. Ein
Reimpaar scheint die Zweifel zu heben, die uns über den
Autor des Prologs noch geblieben waren:
Du vnderstundst dich etlicher ding
Als werstu vnser K'ömng
In der ersten Zeile ein Versschluss mit zweisilbiger Senkung,
in der zweiten zwar nicht dieselbe Unregelmässigkeit,
aber doch eine Unregelmässigkeit in demselben Worte ,Köning‘,
das der Prolog mit versetzter Betonung gebraucht.
Zu dem Fehlen der letzten Senkung vgl. Ich giinne
(1. günn) ym doch das maul kaum; ferner aus III. 2 Darnach
die wahr wirt abgehn (b 5); Weistu was dir das kleidt sol
(b (1); IV. 5 Last euch mein sach ein ernst sein (e 4'); Ein
wort zu reden macht het (c 6). Auch die Senkung nach der
zweiten Plebung fehlt zuweilen: Kom her zu mir hör mein
wort (c 6'); Es ist mein ernst merckt (1. mercket) das (d 1).
Ganz vereinzelt in dem Stück ist ein sonderbarer Doppelreim,
den sich A auf Bl. b 1 gestattet:
So woln wir ylin zu einr grubn (1. einer gruben) tragen
(Wir müssen aber darnach lügen sagen)