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Keller.
statt fastos wird durch Priscian VI 72 gerechtfertigt. Auffällig
bleibt es immerhin, dass Horaz hier fastus, dagegen c. III 17, 4
fastos (und IV 13, 15, wo eine Aenderung nicht denkbar ist,
fastis) gesagt haben soll. Dennoch wird man sich hier für
fastus entscheiden müssen. Horaz’ Nachahmer Claudianus de IV
cons. Honor. 155 hat nach cod. G auch den Accusativus fastus.
5. sol — lux] lux II. Classe A'V; B und C fehlen, die
andern Handschriften • haben sol, was somit als archetypische
Lesart anzusehen ist. Lux ist eine mavortische Lesart, eine
mir neben dem gleichfolgenden Illustrat ziemlich unbegreifliche
Aenderung, parallel dem noch unfasslicheren inpressa cupressus
Euro statt inpulsa c. E. c. IV 6, 10. Mavortius scheint eben
im IV. Buche und in den Epoden etwas zu viel und zu leicht
emendiert zu haben.
17. Spectandus in certamine Martio
Devota morti pectora liberae
19. Quantis fatigaret ruinis,
Indomitas prope qualis undas
21. Exercet Auster, Pleiadum choro
Scindente nubes, impiger hostium
23. Vexare turmas et frementem
Mittere equom mediös per ignes.
24. Statt medios per ignes, wie jedenfalls der Archetyp
gehabt hat, wollte Bentley medios per enses, Hamacher medios
per ictus. Obbarius zu epist. I 1, 46. Heindorf zu sat. I 1, 39.
Bach zu Ovid. met. XIV 109 zeigen, dass die überlieferte
Wendung eine sprichwörtliche Redensart zur Bezeichnung
grosser Gefahren war. Vgl. besonders den Nachahmer des
Vergil und Horaz, Silius Ital. XIV 175 f.:
Si tibi per medios ignes mediosque per enses
Non dederit mea dextra viam.
derselbe XV 41: Per medias volitare acies mediosque per ignes.
25. Sie tauriformis volvitur Aufidus,
Qui regna Dauni praefluit Apuli,
27. Cum saevit horrendamque cultis
Diluviem meditatur agris,