Die Sprache der Irob-Saho in Abessinien.
in
dib-ena Ruder, fiy-ena Besen, lif-ena Keläl, Haarnadel, sar-iina
Kleid u. s. w.
5. Das Suffix -snta, fern, -entä, Flur, -int-it bildet ebenfalls
nomina agentis; z. B.:
' alif-enta Türe als Verschluss von alif schliessen
bah-enta Armer, Bettler
ganzar-enta Schlächter
gar-enta Wanderer, Gast
yasb-enta Lohndiener
räb-enta Sterbender
räb-s-enta Tödter
ar-enta heranwachsend
ar-s-enta Erzieher, Pfleger
bah arm sein
ganzar schlachten
gay gehen
yasab mieten um Lohn
räb sterben
räb-is sterben machen
ar wachsen
ar-is wachsen machen.
6. Das Suffix -tö, Plur. -tit bilden nomina concreta feminini
generis, z. B.:
dayam-tö Geschenk von dayam anrufen um etwas
farrim-tö Testament „ farrim testiren
kohol-tö Augenschminke „ ko hol die Augen salben.
Das Substantiv.
Von der Ableitung der Nomina aus Verbalstämmen war
bereits die Rede. Wir wollen nun in kurzen Strichen das Geschlecht,
die Zahlbildung und die grammatische Verbindung
der Nennwörter zu zeichnen suchen.
1. Das Geschlecht.
Das Genus ist ein zweifaches, ein Masculinum und ein
Femininum. Die Ermittelung des Genus unterliegt keinen
Schwierigkeiten: die weiblichen Nennwörter endigen auf -ä,
-e, -i, -6, -u, die übrigen Nennwörter sind männlichen Geschlechtes.
2. Die Zahl.
Der Numerus ist ein zweifacher und zwar Singular und
Plural; jedoch wird bei den Gattungsnamen sowohl im Singular
als auch im Plural unterschieden, ob das Nennwort ein Individuum,
einen einzelnen Gegenstand aus einer Gattung, oder
aber den Begriff als solchen ausdrücken soll; z. B. adäm Mensch,
Plur. addmum Menschen, im Allgemeinen, als Gattung; aber
i