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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

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506  fVeihevr  Ha  mm  er-P  u  i  gs  taII.
„Mit  dem  Stocke  treibt  die  Völker  seine  Kraft,
„Mit  Gebot,  Verbot,  mit  Thun  und  Wissenschaft,
„Unterwerft  euch  ihm,  dem  Siegenden  durch  Gott,
„Gott  gibt  den  Zurückeweichenden  den  Tod.”
„Der  Chalife  en-Nafsir  (der  Nachfolger  Manfsur’s)  sandte
„Truppen  wider  ihn,  die  ihn  schlugen  und  tödteten,  sein  Kopf  wurde
„abgeschnitten  und  zu  Marokko  aufgesteckt.”
In  den  folgenden  Abschnitten  wird  die  Regierung  a)  el-Mofstanfsir’s
  des  Sohnes  Nafsir’s,  b)  die  el-Machlun’s  des  Bruders
Manfsur’s,  e)  el-Aädil’s  des  Sohnes  Manfsur’s,  d)  Mamun’s
des  Sohnes  M  an  fs  ur’s,  e)  R  e  s  c  h  i  d’s  des  Sohnes  Mamun’s,  f)  S  a  i  d’s
des  Sohnes  Mamun’s,  g)  Mortedha’s  des  Neffen  Manfsur’s  und
das  Ende  der  Herrschaft  der  Muwafsidin  erzählt,  deren  letzte
16)  die  Beni  Jedder,  die  Emire  von  Sus.  Die  sieben  obgenannten
Herrscher  erscheinen  auch  in  der  Herrscherliste  der  Muwa  fsidin
bei  Deguignes  (I,  383).  Nach  der  Geschichte  derselben  folgt  in  Ihn
Chaldun  (I,  373)  die  Geschichte  der  grossen  und  mächtigen  Dynastie
17)  der  Abu  Haffs  der  Beherrscher  des  nördlichen  Afrika,  welche
in  Tunis  residirten  und  von  der  wir  nur  den  vierten,  Ebu  Abdallah
mit  dem  Beinamen  Mofstanfsirbillah,  hervorheben  wollen  ,  weil
unter  demselben  i.  J.  1270  der  Feldzug  des  heiligen  Ludwig  wider
Tunis  stattfand.
Da  die  Ebi  Haffs  nicht  nur  in  Afrika,  sondern  auch  in  Spanien
herrschten,  so  ist  die  Geschichte  der  Dynastie  von  Tunis  stets  mit
der  von  Andalus  untermischt,  so  zum  Beispiel  (Seite  391)  über  die
dem  B.  Merdenifch  als  König  von  Valencia  geleistete  Huldigung.
IbnMerdenifch  und  die  Bewohner  des  östlichen  Spaniens  schickten
einen  Gesandten  an  Ebu  Sekeria,  der  Gesandte  war  der  Secretär
des  Merd  enifch,  der  Rechtsgelehrte  Abdallah  Ibn  Ahar,  dieser
sagte.am  Tage  der  Huldigung  eine  berühmte  Kafsidet  von  sieben  und
vierzig  Distichen  her,  welche  Ihn  Chaldun  (Seite  392  —  394)  in
voller  Länge  mittheilt.  Es  huldigten  in  Spanien  den  Beni  Haffs
die  Bewohner  Sevilla’s  (Seite  399),  in  Afrika  die  Einwohner  von
Ceuta,  Tanger,  Kafsr  Ihn  Abdo  1  -Kerim,  Sedfchelmesa
und  Mekines,  in  Spanien  wieder  die  von  Almeria  und  der  Fürst
Ibnol-Ahmer  sammt  dem  Westen  von  Andalus  (Seite  403).  Merkwürdig ­
  und  bisher  aus  keiner  anderen  Geschichte  bekannt  ist  der

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