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Freiherr H ammer-Purgstall.
(S. 30 bis 36), 4) die der Dfobfchm, welche Bewohner der
Ebenen Magribs (S, 36 bis 43), 5) die der Rijah und ihrer Zweige
(S. 43 bis 53), 6) die der Sogbet und ihrer Zweige (S. 33 bis 72),
7) die der Makil und ihrer Zweige (S. 72 bis 185). Hier wird also
ein halbes Dutzend von unbekannten Dynastien (denn die erste der
Beni M oben na ist mehr oder weniger aus der Geschichte desClialifates
bekannt, befindet sich aber eben so wenig als die sechs anderen
in dem Verzeichnisse der Dynastien hei Deguignes) aufgeführt,
was jedenfalls eine dem Geschichtsforscher angenehme Zugabe zur
Geschichte der Berber, womit sich das dritte Buch Ihn Chaldun’s
ausschliesslich beschäftigt und wozu wir nun hiermit übergehen.
Zuerst gibt uns Ibn Chaldun’s Werk Mittel an die Hand über
den Ursprung des Namens Berber, über welchen bisher so verschiedene
Meinungen obwalteten, eine neue aufzustellen, welche uns
die allein richtige zu sein scheint. Von den bisher darüber gäng und
geben ist wohl die verkehrteste, dass ihr Namen von dem Bdpßccpog
der Griechen oder Barb arus der Römer herstammen sollte, während
umgekehrt diese beiden Wörter ganz gewiss von den rohen und wilden
Völkern der B e rb e r abstammen; Griechen und Römer verstümmelten
den ursprünglichen Namen der Berber, dem sie nur die Sylbe ihres
Nominativs anhingen, minder als die neueren Reisebeschreiber und Geschichtschreiber,
welche aus demselben Berebber und Barabbra
gemacht; selbst in der sonst so schätzbaren Abhandlung Gräberg’s
von H ein s ö in der Zeitschrift der asiatischenGesellschaftvonL o nd o n
heissen sie Berebbers oder Amasirgen, wiewohl dieser Name
unter ihnen selbst ganz unbekannt, in Ibn Chaldun auch nicht ein
einzigesmal vorkömmt. Weil die Wurzel Berbere im Arabischen
er hat zornig gemurmelt heisst, so ist es Philologen eingefallen,
den Namen der Berber von derselben herzuleiten, was um nichts
besser ist, als wenn man den Namen der Berber von dem onomatopöischen
Brr herleiten wollte. Die beliebteste und durch eine entfernte
Ähnlichkeit der Aussprache die Gelehrten anlachende Ableitung,
an welcher selbst Johannes von Müller nicht zweifelte, war die,
dass man den Namen Berber als Sohn der Wüste erklärte, als ob es
ursprünglich Barberr geheissen hätte, indem Bar auf syrisch Sohn
und Berr auf arabisch Land oder Wüste bedeutet; es fiel den Vertheidigern
dieser Abstammung nicht auf, dass wenn dieselbe wahr
sein sollte, die erste Hälfte des Wortes Berber, dessen beide Sylben