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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

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Freiherr  1I  a  m  m  er-P  u  rg-s  ta  11.

aufzählen  wollen,  ihren  Platz  finden.  Diese  Genealogien  sind  die  des
grossen  Genealogen  Ihn  K  el  bi,  welche  bestimmt  arabisch,  sowie
die  Ihn  Hafm’s,  aus  der  von  Herrn  Pascual  de  Gayangos  ins
Englische  übersetzten  Geschichte  der  mohammedanischen  Dynastien
in  Spanien  bereits  in  Europa  bekannt;  ganz  unbekannt  hingegen  und
selbst  im  bibliographischen  Wörterbuche  H  a  dfchi  Chalfa’s  nicht
zu  finden  ist  die  Auseinandersetzung  der  Genealogien 1 )
von  Ebu  Omer  B.  Abdol-Birr.  Als  der  berühmteste  berberiseher
Genealogen  wird  von  Ihn  Chaldun  (I,  160)  genannt:  Hani  B.  Mafsdur
  B.  Meris  B.  Nefuth  Sabik  B.  Suleiman  und  Kehlan
Sohn  Ebu  Lewa’s  2 ),  dass  der  erste  berberisch  geschrieben  habe,
wird  wahrscheinlich  durch  den  Beisatz  Ihn  Chaldun’s:  er  ist  bekannt ­
  in  i  hren  Büchern  a ),  wodurch  zugleich  die  Mehrheit  bcrberischer
  Bücher  erhärtet  ist.  Die  anderen  von  Ihn  Chaldun  in  seiner
Geschichte  mehrmal  genannten  Qnellen  derselben  sind  die  Väter  der
arabischen  Geschichte  Mesudi,  Thaberi,  der  Geograph  e  Ebu
Obeid  el-Bekri,  Ibn  Rakik,  der  Verfasser  der  Geschichte  von
Kairewan,  Abdol-Hakem’s  Geschichte  der  Eroberung  Ägyptens
(II,  7),  Ibn  Esir,  Ibn  Said,  Ibn  Koteibe,  Ofsüli,  es-Soheili.
Der  Name  des  Verfassers  des  oben  zuerst  genannten  genealogischen
Werkes,  Ebu  Omer  Abdol-Birr,  beut  die  schicklichste  Gelegenheit
zu  einer  Bemerkung  über  die  Art  und  Weise,  wie  der  arabische  Text
der  vorliegenden  Geschichte  Ihn  Chaldun’s  gedruckt  worden,  nämlich
nicht  nur  ohne  Vocale,  sondern  auch  ohne  alle  anderen  diakritischen
Zeichen  arabischer  Wörter,  nämlich  ohne  das  Homfe,  welches  den
Laut  des  Elif  als  E,  ohne  Medd,  welches  die  Aussprache  des  Elif
als  A  entscheidet,  ohne  das  Verbindungszeichen  Wafsl.  welches  in
der  Aussprache  ein  Wort  mit  dem  anderen  verbindet,  und  sogar  ohne
das  Verdoppelungszeichcn  (Tefchdid),  welches  nicht  nur  die  gewöhnliche ­
  Verdoppelung  der  Buchstaben,  sondern  auch  das  Aufgehen

1 )  I.  114.
2 )  Voici  ce  que  disent  a  ce  sujct  Snbek,  fi's  de  Soliman,  de  la  tribu  de
Methmdtha,  Hani,  fils  de  Masdour,  de  la.  tribu  de  Koumä,  et  Kahlän,
fils  d*  Abou-Lewa,  tons  ycnealogistes  herberes.  Nouveau  Journal  asiatif/ue
  II,  120.
3 )  p
            
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