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„tibique et legitimis tuis heredibus, quemadmodum est praescrip-„tum
jure et titulo feudali perpetuo possidendos” — Aachen am
9. August 1262.
König Richard hält also auch, wie Kaiser Friedrich II., die Herzogthümer
für erledigt und heimgefallene Reichslehen; er anerkennt
kein Erbrecht der weiblichen Glieder des Hauses Babenberg,
die von der Königinn Margareth damals übergebene Urkunde wird
nicht beachtet. — K. Ottokar 11. hat jetzt einen andern Rechtstitel.
König Ottokar II., der als echter Politiker nach allen Seiten hin sich
sein usurpirtes Besitzthum sichern wollte, hatte jedoch sein Augenmerk
stets auf die Glieder des Hauses Babenberg gerichtet, er verlor
sie nicht aus den Augen. Gefährlich konnte ihm jedenfalls ein
männlicher Sprosse einer Babenbergerinn werden.
Ein solcher war der Sohn seiner Schwägerinn, der Herzoginn
Gertrud aus ihrer zweiten Ehe mit dem Markgrafen Hermann vonBaden,
jener unglückliche Freund und Schicksalsgenosse des letzten Hohenstaufen
Konradin — Friedrich von Österreich. —
Sein Interesse verband sich mit dem des Papstes, gleichwie
dieser den letzten Sprössling eines verhassten Geschlechtes bis zum
Untergang verfolgte, so ruhte König Ottokar nicht, bis auch der
Babenberger Abkömmling beseitigt war.
Diese Ansicht von König Ottokar’s Handlungsweise spricht
Ottokar Horneck im XXXI. Capitel seiner Reimchronik (H. Pez. SS.
Rer. Austr. III, pag. 41) deutlich aus:
„Wie KunigKarlot Kunig Chunrat und MarkgraffFridreich enthawpt
hat.”— (König Karl war unschlüssig, wie er die beiden gefangenen
Prinzen behandeln sollte.)
Pez 3, 41. 26 Er gedähte und er folde
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