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« v. Kremer.
verjagten sie auf die Inseln, wie z. B. Sicilien u. s. w. In der Folge
kehrten die Franken mittelst eines Vertrages und Friedens wieder in
ihre Städte und Ansiedlungen zurück und die Berbern erwählten sich
als Wohnstätte die Berge, Sandstrecken, Wüsten und Grenzländer,
während die Römer die Städte und Niederlassungen bewohnten , bis
die Muslimen Afrika eroberten und die Römer sich ein zweites Mal
flüchten mussten vor den Arabern auf die Insel des Meeres und in
andere Länder, mit Ausnahme derer, die sich zum Islam bekehrten
und im Lande und im Besitze ihrer Güter blieben, wie die Bewohner
des Districtes Kastilije.
Einige Bemerkungen des Autors über die Art und Weise, wie
die Bewohner von Tüzer ihre Felder düngen, können hier füglich
übergangen werden.
Eine andere Stadt im Gebiete von Kastilije ist Nafta, zwischen
welcher und Tüzer zwanzig Meilen liegen; es ist dies eine alte
Stadt mit einem Walle von antikem Baue; — um die Stadt liegt ein
Palmwald und Gärten, die reich an allen Obstarten. Ein Fluss durcliströmt
ihre Gärten. Die Einwohner sind wohlhabende Leute und
römischer Abstammung.
Eine andere Stadt dieses Gebietes ist Takjüs , welche eigentlich
aus vier Städten besteht, deren Mauern so nahe an einander sind, dass
ihre Bewohner sich sprechen können; — auch diese Stadt ist reich
an Palmen und Obstbäumen, so wie an allen anderen Obstgattungen.
Diese Stadt ist besonders an Oliven reicher als jeder andere Platz
in Kastilije, hat das grösste Einkommen und die reinste Luft mit vielen
fliessenden Quellen süssen Wassers.
Zu dem Districte Kastilije gehört auch noch die Stadt Hamme,
welche gewöhnlich Hämmet-Beni-Behlül genannt wird (um sie von
der Stadt Hämmet-Matmäta zu. unterscheiden). Es sind diese Beni-Behlül
eines der edlen Geschlechter von Kastilije, ja sogar das angesehenste
unter allen, sie sind ebenfalls Abkömmlinge der Römer, die
sich, um ihre Habe zu retten, zum Islam bekehrten. Sie sind berühmt
wegen ihrer Grossmuth und Gastlichkeit, und dies ist es, was ihren
Ruf in diesen Ländern weit verbreitet hat.
Diese Stadt hat ein grosses Schloss, das Kala genannt wird
und das von den Beni-Behlül und ihrem Gefolge bewohnt wird, bevölkerte
Stadttheile umgeben es. Die Stadt hat Überfluss an Datteln,