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v. Karajan.
Otto von Passau und Conrad von Freising aufgericlitet,” enthält das
Archiv Band 1, 1, 1—72.
Zur Geschichte der Kirche Baierns und namentlich jener
seiner geistlichen Körperschaften von Bedeutung sind, die
durch Chmel am eben erwähnten Orte gelieferten ausführlichen
„Auszüge aus der Urkunden- und Notizen-Sammlung des Abtes
Hermann von Nieder-Altaich und mehrerer seiner Nachfolger,
aus den Jahren 1242 bis 1300;” zur Geschichte Tegernsees
aber die durch P. Th. Mayer angestellte genauere Untersuchung
der bekannten „Acta S. Quirini Martyris,” Archiv 3, 281 — 381.
Endlieh über die Frage der Bekehrung Baierns durch den he il igen
Ruprecht müssen die zwischen J. E. Ritter von Koch-Sternfeld
und Dr. Willi. Wattenbach zu Berlin gewechselten Streitschriften
angereiht werden, welche sich im Archive 8, 388—497,
8, 499 — 822 im Notizenhlatte 1881, Seite 129 — 138 und 260
— 263, befinden.
Die Geschichte des bairischen Städte wese ns hat durch die
Veröffentlichung der „Statuten der Stadt Landshut vom Jahre
1286,” ebenfalls aus den Aufzeichnungen des Abtes Hermann von
Nieder-Altaich, siehe oben Seite 347, eine nicht unwesentliche Bereicherung
erhalten.
Zur bairischen Adels gesell ichte sind zwei Abhandlungen
J. E. Ritters von Koch-Sternfeld zu erwähnen, beide im Archive I,
4, 121—141 und 181 —189 abgedruckt. Die erstere beschäftigt
sich mit der „Dynastie Hagenau als Mitstifter der Beuedictiner-Abtei
Seitenstetten in Österreich,” die zweite belegt und sondert
„die dynastischen Zweige zu Moos hach und Weng,” Adelsgeschlechter,
welche für die Zeit vor dem Jahre 1186 begreiflicher
Weise Baiern angehören.
Für die Geschichte des Königreiches
S a ehsen
und seiner ehemaligen wie jetzigen Bestandtheile, enthält der durch
C. Höfler herausgegebene „Codex epistolaris Reinhardsbrunnensis”
in dessen fränkischen Studien Nr. III, abgedruckt im Archive
Band 8, Seite 1 — 66, namentlich was die Thüringischen Herzogthürner
betrifft, wichtige Beiträge aus dem zwölften und dreizehnten
Jahrhunderte.