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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

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v.  Karajan.

zu  Burg  Stein  in  Kärnten,”  im  Archive  4,  231  bis  254,  begleitet ­
  von  Bemerkungen  unsers  wirkl.  Mitgliedes  Jodok  Stiilz  auf  den
Seiten  643  bis  654  desselben  Bandes.
Zweitens  eine  neu  zugewachsene  Quelle  zur  Geschichte  des
Klosters  Ossiach,  nämlich:  „Des  Abtes  Zacharias  Gröblacher
Annales  Ozziucenses  mit  der  Fortsetzung  durch  Abt  Hermann
Ludinger,”  im  Archive  7,  205  bis  226,  mitgetheilt  durch  den  unermüdlichen ­
  Freih.  v.  Ankershofen.  Die  Auffindung  dieser  Annalen  ist
um  so  erfreulicher,  weil  wir  in  ihnen,  wie  der  Herausgeber  nachweist, ­
  den  „antiquus  Codex”  vor  uns  haben,  dessen  wir  bis  jetzt
so  ungern  entbehrten,  wenn  wir  die  zahlreichen  Auszüge  aus  demselben ­
  in  Wallner’s  „Annus  millesimus  monasterii  Ozziacensis”
lasen,  und  dann  ausser  Stande  waren,  ihre  Quelle  weiter  zu  verfolgen.
Die  Geschichte  des  Herzogthums
K  r  a  i  n
so  wie  jene  des  Nachbarlandes
G  ö  r  z
ist  in  den  bisherigen  Veröffentlichungen  der  Commission  durch  keine
besondere  Abhandlung  oder  Quellensammlung  bedacht.  Was  für  die
Geschichte  dieser  beiden  Kronländer  an  neuem  Stoffe  geliefert  wurde,
findet  sich  in  den  durch  Chmel  herausgegebenen  „Urkunden  zur  Geschichte ­
  von  Österreich,  Steiermark,  Kärnten,  Krain,  Görz  u.  s.  w.,”
im  ersten  Bande  der  zweiten  Abtheilung  der  Fontes.  Es  sind  Urkunden ­
  aus  den  Jahren  1248  bis  1293,  für  Krain  nur  wenige  Stücke,
für  Görz  etliche  sechzig.
F  r  i  a  u  1,
und  zwar  zuerst  dessen  Landesgeschichte,  findet  in  dem  schon
erwähnten  Aufsatze  unseres  wirklichen  Mitgliedes  J.  Bergmann:
„Topographie  der  sieben  und  dreizehn  Gemeinden  auf  den  venezianischen ­
  Alpen,”  im  Archive  3,  225—265,  namentlich  für  die  Zeit  des
ausgehenden  zehnten  Jahrhunderts,  einige  Nachweisungen.
Dieselbe  Abhandlung  enthält  auch  einen  eigenen  Abschnitt  zur
Geschichte  der  geistlichen  Körperschaften  jener  Gegenden,
unter  der  Überschrift:  „Das  dem  heiligen  Gallus  geweihte  Benedictiner-Kloster
  Mosach,  jetzt  „Moggio  di  sopra”  in  Friaul.”
            
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