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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

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V.  Karaj  an.

höchst  anziehende  Arbeit  Jod.  Stülz’s  im  Archive  4,  331  bis  393
zum  Gegenstände.
Ausser  diesen  grösseren  Arbeiten  stehen  sehiüsslieh  noch  zwei
kleinere  Beiträge,  eine  zur  Geschich+e  der  berühmten  Meissauer,
der  andere  zu  jener  der  Rogendorfer,  im  Notizenblatte  1851,
S.  12  und  106  bis  111,  dann  119  bis  123.  Der  erstere  Aufsatz  liefert ­
  aus  dem  Originale  des  Haus-  und  Staats-Archives:  „Die  Verkaufsurkunde ­
  Stephan’s  von  Meissau  und  Otto’s  von  Kyau  über  mehrere ­
  lehenbare  Gülten  zu  Vetzeindorf,  Peigarten,  Aspern  u.  s.  w.,”
bestätigt  durch  Herzog  Friedrich  den  Schönen  am  6.  Mai  1307.  Der
zweite  aber  besteht  aus  einem  Verzeichnisse  von  283  Original-Urkunden, ­
  welche  zum  grössten  Tlieile  die  Geschichte  des  Geschlechtes ­
  der  Rogendorfer  betreffend  im  Franzens-Museum  zu  Brünn  verwahrt ­
  werden.
Hiemit  sind  die  Mittheilungen  zur  Geschichte  des  kleinen  Stammlandes ­
  der  Monarchie  geschlossen,  und  wir  gehen  nun  zur  Durchordnung ­
  jener  Arbeiten  über,  welche  bis  jetzt  zur  Beleuchtung  der
Geschichte  der  übrigen  Kronländer  geliefert  wurden.  Wir  wollen
zuerst  das
Herzogthum  Salzburg
ins  Auge  fassen.  Für  die  Geschichte  dieses  Kronlandes  ist  nur  weniges ­
  eingelangt.
Zu  dessen  Landesgeschichte  im  Allgemeinen  liegt
ein  Aufsatz  G.  Pichler’s  vor:  „Geschichte  der  ehemaligen  Herrschaft ­
  Radeck  im  Salzburgischen,”  der  nächstens  im  Archive  erscheinen ­
  wird.
Für  die  Kirchengeschichte  und  jene  geistlicher
Körperschaften  wurden  mehrere  Arbeiten  geliefert.  Vier  derselben ­
  betreffen  einen  und  denselben  Gegenstand,  nämlich  die  alte  Streitfrage ­
  über  das  wahre  Zeitalter  des  heil.  Ruprecht.  Zur  Lösung  dieser
schwierigen  Frage,  wurden  folgende  Aufsätze  veröffentlicht.  Zuerst
im  Archive  5,  385  bis  497  eine  Abhandlung  J.  E.  Ritter’s  von  Koch-Sternfeld:
  „Über  das  wahre  Zeitalter  des  heiligen  Ruprecht,”  und
ihr  unmittelber  auf  dem  Fusse  folgend  eine  zweite  von  Dr.  W.  Wattenbach: ­
  „Über  das  Zeitalter  des  heiligen  Rupert,”  Archiv  5,  499
bis  522.  Die  erstere  der  beiden  Abhandlungen  fusst  auf  der
Tradition  der  Salzburger  Kirche,  die  zweite  auf  den  Ergebnissen
            
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