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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

Über  17  unedirte  Münzen  der  rubenisclien  Dynastie.

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gleiche  ihrer  Kupfermünzen  mehr  Regelmässigkeit  und  schönere  Arbeit ­
  und  die  Buchstaben  deutlichere  Formen  haben.  Sestini  in  seinem ­
  Werke  veröffentlicht  die  Münze  Nr.  VIII,  Tab.  II,  als  eine
Kupfermünze  Costantin’s,  wir  haben  aber  oben  gezeigt,  dass  jene
Münze  eigentlich  eine  Kupfermünze  Sembats  ist.  Ebenfalls  Herr
Langlois  in  seinem  Werke  schreibt  Costantin  eine  Kupfermünze
zu,  welche  Herr  Lag  oy  ihm  aus  der  Stadt  Aix  schickte  und  mit  einem
Briefe  bekannt  gab,  dass  sie  eine  Kupfermünze  Costantin’s  sei.  Herr
Langlois  hat  diese  Meinung  anerkannt,  aber  wir  haben  einen
grossen  Zweifel  darüber,  weil  es  unmöglich  ist,  die  in  seiner  Beschreibung ­
  gegebene  Umschrift  im  Abhilde  der  Münze  zu  lesen,  die
Umschrift  der  Revers-Seite  aber  ganz  willkürlich  ist.  Die  Legende, ­
  welche  Herr  Langlois  gibt,  ist,  Avers:
(Cos  gauor  11a  )  und  Revers:
1'  U1‘I)  (Schin  i  Sis),  während  die  Buchstaben ­
  auf  der  Abbildung  keineswegs  auf  dieselbe  Weise  entziffert
werden  können.  Wir  könnten  freilich  dieses  nicht  so  fest  behaupten,
wenn  wir  nicht  in  Wien  drei  Exemplare  derselben  Münzen  hätten, ­
  deren  eines  die  Umschrift  viel  deutlicher  hat,  als  jenes  des
Herrn  Langlois,  und  dennoch  lässt  es  sich  nicht  auf  dieselbe
Weise  erklären.  Ebenfalls  auf  dem  Reverse  sind  deutliche  Buchstaben ­
  sichtbar,  aber  in  solcher  Form  und  in  solcher  Reihe,  dass  sie
ebenfalls  nicht  so  gelesen  werden  können,  wie  Herr  Langlois
angibt.
Die  Kupfermasse  dieser  drei  Münzen  ist  verschieden  von  der
andern,  nämlich  ganz  roth.  Wir  wissen  nicht,  ob  auch  die  von  Herrn
Langlois  von  derselben  Farbe  ist,  wir  müssen  daher  alle  diese  vier
Münzen  in  unentziffertem  Zustande  lassen,  bis  deutlichere  Umschriften
derselben  Münzen  oder  wenigstens  manche  entscheidende  Buchstaben ­
  gefunden  und  auf  unzweifelhafte  Weise  entziffert  werden
können,  wodurch  unser  begründeter  Zweifel  ganz  aufgelöst  und  dieselben ­
  Münzen  aus  ihrem  unbekannten  Zustande  treten,  und  in  gehörige ­
  Classification  eingereiht  werden  können.
Leo  VI.  (1365  —  1393).
Nr.  17.  Av.  f  ]  |n,  fcH  ...  U|)f*  4U0I1  (Le..on,
th.  .  .auor  Hajo)  Der  König  mit  der  Krone  zu  Pferde,  nach
rechts  reitend,  im  Felde  j*.
            
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