Über 17 unedirte Münzen der rubenisclien Dynastie.
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gleiche ihrer Kupfermünzen mehr Regelmässigkeit und schönere Arbeit
und die Buchstaben deutlichere Formen haben. Sestini in seinem
Werke veröffentlicht die Münze Nr. VIII, Tab. II, als eine
Kupfermünze Costantin’s, wir haben aber oben gezeigt, dass jene
Münze eigentlich eine Kupfermünze Sembats ist. Ebenfalls Herr
Langlois in seinem Werke schreibt Costantin eine Kupfermünze
zu, welche Herr Lag oy ihm aus der Stadt Aix schickte und mit einem
Briefe bekannt gab, dass sie eine Kupfermünze Costantin’s sei. Herr
Langlois hat diese Meinung anerkannt, aber wir haben einen
grossen Zweifel darüber, weil es unmöglich ist, die in seiner Beschreibung
gegebene Umschrift im Abhilde der Münze zu lesen, die
Umschrift der Revers-Seite aber ganz willkürlich ist. Die Legende,
welche Herr Langlois gibt, ist, Avers:
(Cos gauor 11a ) und Revers:
1' U1‘I) (Schin i Sis), während die Buchstaben
auf der Abbildung keineswegs auf dieselbe Weise entziffert
werden können. Wir könnten freilich dieses nicht so fest behaupten,
wenn wir nicht in Wien drei Exemplare derselben Münzen hätten,
deren eines die Umschrift viel deutlicher hat, als jenes des
Herrn Langlois, und dennoch lässt es sich nicht auf dieselbe
Weise erklären. Ebenfalls auf dem Reverse sind deutliche Buchstaben
sichtbar, aber in solcher Form und in solcher Reihe, dass sie
ebenfalls nicht so gelesen werden können, wie Herr Langlois
angibt.
Die Kupfermasse dieser drei Münzen ist verschieden von der
andern, nämlich ganz roth. Wir wissen nicht, ob auch die von Herrn
Langlois von derselben Farbe ist, wir müssen daher alle diese vier
Münzen in unentziffertem Zustande lassen, bis deutlichere Umschriften
derselben Münzen oder wenigstens manche entscheidende Buchstaben
gefunden und auf unzweifelhafte Weise entziffert werden
können, wodurch unser begründeter Zweifel ganz aufgelöst und dieselben
Münzen aus ihrem unbekannten Zustande treten, und in gehörige
Classification eingereiht werden können.
Leo VI. (1365 — 1393).
Nr. 17. Av. f ] |n, fcH ... U|)f* 4U0I1 (Le..on,
th. . .auor Hajo) Der König mit der Krone zu Pferde, nach
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