Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

296

P.  Clemens  S  i  b  i  1  j  a  n.

I  ^  (L)  vereinigt.  Die  erwähnte  Münze  ist  wieder  wegen  der  im
Felde  befindlichen  Buchstaben  ]  (L)  und  |,'  (E)  merkwürdig,  von
denen  wir  vielleicht  in  einer  Beziehung  dasselbe  behaupten  können,
als  wir  oben  (Nr.  12)  über  den  Buchstaben  gesagt  haben,  dass
sie  nämlich  die  ersten  zwei  Buchstaben  des  Namens  Leon,  des  Stempelschneiders, ­
  seien.  Zu  bemerken  ist,  dass  sich  auf  den  Münzen
dieses  und  der  übrigen  Costantine  häufig  unbekannte  Charaktere
und  besonders  das  Arabische  j  mit  oder  ohne  Punct  finden.
Nr.  14.  Av.  +  IHUKS  •  Kl,  frMVHH*  Allß  (Cost  .  .  .
in  thagor  Hoz)  Der  König  mit  der  Krone  zu  Pferde  nach  rechts
reitend,  dieses  Zeichen  j  zwischen  den  Füssen  des  Pferdes.
Rv  t  f  J'‘l,l.'K  1'  MMVI,  1‘  UM)  (Schinel  i  Ual...
i  Sis).  Ein  Löwe  ohne  Krone  rechts  gehend,  auf  dem  Bücken
ein  gleichschenkeliges  Kreuz;  zwischen  den  Füssen  des  Löwen
,/.  im  Felde  ein  grosser  Punct.  AB.
Cabinet  der  Mechitliaristen-Congregation  in  Wien.
Die  Umschrift  (Hoz)  auf  dieser  Münze  als  Abbreviatur
von  (Hajoz)  gebraucht,  ist  ganz  neu  und  findet  sich  auch
auf  den  anderen  Münzen  Costantins  in  obiger  Sammlung.  Die
Münze  ist  aus  Billon,  obwohl  sie  als  ein  gewöhnliches  (dram)
geprägt  ist.  Der  schlechte  Silbergehalt  dieser  Münze,  verbunden
mit  der  Dünne  derselben,  gibt  uns  einen  sicheren  Beweis,  dass  sie
in  den  letzten  Regierungsjahren  Costantin’s  IV.  geprägt  ist.  Ihr  Gewicht ­
  ist  gerade  die  Hälfte  des  Gewichtes  der  Silbermünzen  aus  den
ersten  Zeiten  nämlich  Leon  II.,  Hethum  I.  und  Leon  III.  Obwohl  die
Münze  nicht  sehr  gut  erhalten  ist,  kann  man  doch  ihre  grobe  und
barbarische  Arbeit  deutlich  genug  erkennen,  um  zu  sagen,  dass  es
wenig  so  grob  gearbeitete  Münzen  gibt.
Nr.  15.  Av.  f  liDI)  •  .  •  («MVI'fl  (Cos  .  .  .  thago).  Die  Figur
des  Königs  ist  eine  ungewöhnliche.
Hv.  f  KMVI  'fMv  •  l»V,,  •  •  (Schinal  lia  .  .  altn  .  .)  Ein
lateinisches  Kreuz  mit  kleinen  Strahlen.  iE.
Cabinet  der  Mecliitharisten-Congregation  in  Wien.
Costantin’s  silberne  Münzen  sind  wohl  ziemlich  bekannt,  doch
diese  Münze  so  wie  auch  die  folgenden  kupfernen,  wurden  bisher
nicht  edirt,  und  können  als  echte  von  Costantin  wirklich  herkom-
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.