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P. Clemens S i b i 1 j a n.
I ^ (L) vereinigt. Die erwähnte Münze ist wieder wegen der im
Felde befindlichen Buchstaben ] (L) und |,' (E) merkwürdig, von
denen wir vielleicht in einer Beziehung dasselbe behaupten können,
als wir oben (Nr. 12) über den Buchstaben gesagt haben, dass
sie nämlich die ersten zwei Buchstaben des Namens Leon, des Stempelschneiders,
seien. Zu bemerken ist, dass sich auf den Münzen
dieses und der übrigen Costantine häufig unbekannte Charaktere
und besonders das Arabische j mit oder ohne Punct finden.
Nr. 14. Av. + IHUKS • Kl, frMVHH* Allß (Cost . . .
in thagor Hoz) Der König mit der Krone zu Pferde nach rechts
reitend, dieses Zeichen j zwischen den Füssen des Pferdes.
Rv t f J'‘l,l.'K 1' MMVI, 1‘ UM) (Schinel i Ual...
i Sis). Ein Löwe ohne Krone rechts gehend, auf dem Bücken
ein gleichschenkeliges Kreuz; zwischen den Füssen des Löwen
,/. im Felde ein grosser Punct. AB.
Cabinet der Mechitliaristen-Congregation in Wien.
Die Umschrift (Hoz) auf dieser Münze als Abbreviatur
von (Hajoz) gebraucht, ist ganz neu und findet sich auch
auf den anderen Münzen Costantins in obiger Sammlung. Die
Münze ist aus Billon, obwohl sie als ein gewöhnliches (dram)
geprägt ist. Der schlechte Silbergehalt dieser Münze, verbunden
mit der Dünne derselben, gibt uns einen sicheren Beweis, dass sie
in den letzten Regierungsjahren Costantin’s IV. geprägt ist. Ihr Gewicht
ist gerade die Hälfte des Gewichtes der Silbermünzen aus den
ersten Zeiten nämlich Leon II., Hethum I. und Leon III. Obwohl die
Münze nicht sehr gut erhalten ist, kann man doch ihre grobe und
barbarische Arbeit deutlich genug erkennen, um zu sagen, dass es
wenig so grob gearbeitete Münzen gibt.
Nr. 15. Av. f liDI) • . • («MVI'fl (Cos . . . thago). Die Figur
des Königs ist eine ungewöhnliche.
Hv. f KMVI 'fMv • l»V,, • • (Schinal lia . . altn . .) Ein
lateinisches Kreuz mit kleinen Strahlen. iE.
Cabinet der Mecliitharisten-Congregation in Wien.
Costantin’s silberne Münzen sind wohl ziemlich bekannt, doch
diese Münze so wie auch die folgenden kupfernen, wurden bisher
nicht edirt, und können als echte von Costantin wirklich herkom-