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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

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P.  C1  e  m  e  n  «  S  i  J»  i  1  j  an.

C  (sehinel)  and  das  regelmässige  lateinische  Kreuz  mit
kleinen  Strahlen,  auf  die  letzten  Zeiten  der  Dynastie  mehr  Hinweisen.
Nr.  9.  Av.  f  I  JH'in,  FH'/HVMH'  illO  ( Lewon  thagauor
Ilaj)  der  König  am  Throne  sitzend,  im  Übrigen  wie  die  vorhergehende ­
  Münze.
Rv.  f  1'  (Schinjal  i  Halalin)
Lateinisches  Kreuz  mit  kleinen  Strahlen.  iE.
Cabinet  der  Mcchitluiristen-Congregation  in  Wien.
Diese  Münze  hat  im  Ganzen  die  grösste  Ähnlichkeit  mit  der  vorhergehenden, ­
  insbesondere  in  Bezug  auf  die  Form  des  Thrones;  sie
ist  aber  kleiner  als  diese,  und  kommt  somit  in  ihrer  kleinen  Form
den  in  den  letzten  Zeiten  der  Dynastie  geprägten  Kupfermünzen
gleich.  Im  Felde  ist  ein  Punct.  Wir  besitzen  noch  zwei  andere
kleine  Kupfermünzen,  die  dieser  ähnlich  sind,  auf  deren  Avers  die
Könige  am  Throne  sitzen,  die  Fiisse  zur  Erde  reichend.  Was  aber
die  Umschrift  dieser  beiden  kleinen  Kupfermünzen  anlangt,  so  haben
sie  manche  Verschiedenheit  ;  die  Arbeit  jedoch  ist  ziemlich  fein  und
man  kann  sie  daher  mit  der  gegenwärtigen  Münze  in  dieselbe  Classification ­
  einreihen.
Nr.  10.  Av.  f  I  J/Mn,  (Lewon  .  .  .  .)  Der  König  mit  der
Krone  schaut  heraus,  auf  dem  Throne  sitzend,  die  Hände  in
gleicher  Höhe  haltend,  zur  Rechten  das  Kreuz  zur  Linken  die  Lilie.
Rv.  t  f  JKlilrUU  1'  'IMVIJX*  >11'  (Schinjal  i  Halali
Si).  Lateinisches  Kreuz,  die  zwei  Puncte  nahe  der  Mitte  des
Kreuzes.  fE.
Cabinel  der  Mechitharisten-Congregation  in  Wien.
Beim  ersten  Anblicke  zeigt  diese  Münze  eine  grosse  Ähnlichkeit ­
  mit  den  Kupfermünzen  Auschin’s,  wo  der  König  ebenfalls  auf
dem  Throne  sitzt  und  die  Hände  in  die  Höhe  hält,  und  in  jeder  Beziehung ­
  ist  sie  den  Kupfermünzen  Auschin’s  so  täuschend  ähnlich,
dass  man  hei  verwischter  Umschrift  sie  gewiss  für  eine  Münze  Auschins
  halten  könnte,  wir  trafen  aber  einige  gut  erhaltene  Stücke
davon,  auf  welchen  wir  den  Namen  Leon  deutlich  gelesen,  und  daraus ­
  geschlossen  haben,  dass  es  Leon  V.,  dem  unmittelbaren  Nachfolger ­
  und  Sohne  Auschin’s,  angehört.  Wir  kennen  vier  Exemplare
dieser  Münze,  die  alle  in  unserem  Cabinete  sich  befinden.  Eines  von
diesen  hat  auf  der  Rückseite  vier  Puncte  nahe  der  Mitte;  ein  anderes
            
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