Über 17 unedirte Münzen der rubenfsehen Dynastie.
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Einen zweiten noch überzeugenderen Grund finden wir darin,
dass auf dieser Münze wie auf den schon bekannten Silbermünzen
Leon’s III. der Name 1 (Leon) ohne den Buchstaben |v (hiun
— y oder u) gesclirieben ist. Die Umschrift der erwähnten Silbermünzen
lautet nämlich: Id'F/H’MH* Uin/LU-vFG
-IP.vjlK» (Leon thagauor amenajn Hajoz, d. i. Leon, König aller
Armenier). Eben in solcher Schreibart erscheint der Name Leon’s III.
auch in dem mit den Genuesen! im Jahre 1288 abgeschlossenen
Tractate, während dem Namen der übrigen Leone das |« (hiun) oder
l] (w) niemals fehlt, indem er immer ] li-MTli (Lewon) geschrieben
wird, wie in dem von Leon V. mit den Sicilianern geschlossenen
Vertrage von (H'M'TVI = 1330) und auf den Münzen
der übrigen Leone. Wir glauben , zur Erhärtung unserer Ansicht
wird auch nicht wenig beitragen der Umstand, dass der Löwe nach
links schreitet, wie es nur auf den Silbermünzen Leons III. der
Fall ist. Diese Gründe zusammengefasst, glauben wir, dass die vorliegende
Münze Leon III. zuzuschreiben sei, wenn auch weder Kr afft
noch Langlois Kupfermünzen von ihm nachgewiesen haben. Auch
ist es sehr unwahrscheinlich, dass Leon III. in der langen Regierung
von 21 Jahren keine Kupfermünzen geschlagen haben sollte, wie
dies seine Zeitgenossen genug gethan.
. Sembat (1296—1298).
Nr. 3. Av. f ... US f'HVHH* -J'{> (• • • at thagor Haj) der
König mit der Krone sitzend auf einem von zwei Löwen gestützten
Throne. In der rechten Hand den Reichsapfel mit dem
Kreuze, in der linken Lilien oder Seepter haltend.
Rv. t UUIMI ••• UlJvSIIlM)' (garo ... thbnAstuz)
das Doppelkreuz zwischen zwei aufsteigenden Löwen. Durchbohrt
M.
Cabinet der Mecliitharisten-Congregation in Wien.
Diese Silbermünze hat einen grossen Werth bei den Miinzkundigen,
da bisher noch keine Münze veröffentlicht war, die auf eine
zuverlässige Weise dem Könige Sembat zugeschrieben werden
konnte. Es ist wahr, Sestini in seiner Beschreibung (Tom. II, Tah. II,
Nr. 6) führt auch eine als Sembat zugehörige Silbermünze an; es
ist aber nunmehr allgemein bekannt, dass sie gar keine armenische,
sondern eine serbische ist,