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P. Clemens S i 1> i I jaiu
Armenier) AM-WIMU -U'a}II'> (Hethum thagauor
Hajoz, d. i. Hethum, König der Armenier). Ferner auf dem
Revers der bisher bekannten rubenischen Münzen fand sieh zur Bezeichnung
des Prägeortes immer die Formel: f K|,)HVI 1‘ '(MV -
*| l'/l’,), 1* DPI) (schittjal i Raiakn i Sis, d. i. fabricirt in der
Stadt Sis), b MMVI IWVp b UHJ (sehinads i lhlakn
i Sis, d. i., fabricirt [nach einer vulgären Form der vergangenen
Zeit] in der Stadt Sis), während die vorliegende Münze das
passendere und classische (hatjal) deutlich darbietet,
da der Infinitiv atanel, schneiden) aus welchem das
vergangene (hatjal, geschnitten) abgeleitet ist, hei den
armenischen Classikern auch besonders für („Münzen) prägen” oder
„schlagen” gebraucht wird, während f ](schinel) eigentlich
dem deutschen „bauen, erbauen” entspricht, und nur nach einem an
die Vulgärsprache sich annähernden Sinne schlechtweg „machen,
verarbeiten, fabriciren” bedeutet. Noch eine andere Münze befindet
sich in unserer Sammlung, deren Avers-Umschrift j i'iri.p i<m>
‘HlMII'b (Ueoni thagauori Haoz) im Genitiv steht, und
mit der oben erwähnten Münze übereinstimmt;« auf dem Revers aber
sind die ersten Buchstaben der Umschrift beschädigt, doch ^ und |'
mehr zu lesen, als f J‘(, (schin), und man liest bloss deutlich ....
l.'Ul, b 'IMVIJMVl, UM) ( jal i Ualaltii Sis).
Eine ähnliche ebenso kupferne Münze, was den Typus betrifft,
findet sich auch bei Sestini, Tab. 11, Nr. 8, er liest die Umschrift
des Reverses: f(s'Chinjal), wo auf der Abbildung nicht
zu bestimmen ist, ob das Wort f Kl.L'l’l (schinjal) ist, oder
AUÄl/Ul, ( hat «i al )- Brossct zweifelte an der Existenz eines
solchen Typus, da aber schon fünf Münzen mit gleichem Typus, wenn
auch mit Varianten in der Umschrift bekannt sind, so ist kein Grund
mehr vorhanden, an der Existenz dieses Typus länger zu zweifeln.
Was den Grund anbetrifft, warum wir diese Münze Leon III.
zuschreiben, so ist er von der Grösse der Münze hergenommen, die
mit der der mittleren Kupfermünzen Hethum’s I. zusammentrifft, und
daher wohl seinem Nachfolger zuzuschreiben ist, da ein aufmerksames
Betrachten der Kupfermünzen der rubenischen Dynastie herausstellt,
dass die ersten Kupfermünzen derselben die grössten sind,
und mit der Zeit immer kleiner werden, wie sich jeder in einer
reichen Sammlung leicht überzeugen kann.