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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 8. Band, (Jahrgang 1852)

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Feriliaancl  VVo11

Faltando  el  consentimiento
lo  demas  es  burleria;
aunque  es  verdad
que  en  el  foro  judicial
tiene  esta  regia  falencia,
que  me  harian  casar:
pero  no  quanto  a  conciencia.
Doch  sind  sie  noch  ehrlich  genug,  die  geborgten  Kleider  zuriickzustellen,
  bevor  sie  sich  aus  dem  Staube  machen.  In  der  darauffolgenden ­
  Scene  besprechen  sich  Salamantina  und  Teresa,  wie  sie  sich
benehmen  sollten,  wenn  der  zurückgekehrte  Vater  ihre  Schmach  erführe; ­
  die  Zofe  ist  nur  wegen  des  entwendeten  Geldes  beunruhigt,
als  ihr  aber  Salamantina  versichert,  es  sei  ein  Erbtheil  von  ihrer
Mutter,  und  ihrem  Vater  unbekannt,  räth  sie  auf  alle  Anklagen  :  negar
ä  pies  juntos.  Der  Hirte,  der  sie  belauscht  und  über  dessen  Bedingung ­
  des  Schweigens  die  Gedanken  der  Zofe,  wie  sich  nun  zeigt,
noch  nicht  ins  Reine,  oder  vielmehr  Unreine  gekommen,  droht,  wenn
sie  sich  nicht  gleich  entscheide,  alles  zu  verrathen.  In  diesem  kritischen ­
  Augenblick  erscheint  der  Vater,  und  der  über  Teresa’s  Sprödigkeit ­
  erbosste  Hirte  platzt  nun  mit  seinen  Anklagen  und  mit  der
Erzählung  des  nächtlichen  Abenteuers  heraus.  Die  Mädchen  beharren
bei  ihrem  Leugnen  und  beschuldigen  dagegen  den  Hirten,  er  sei  berauscht ­
  urn  Mitternacht  heimgekelirt  und  habe  das  Alles  geträumt.
Der  Vater  beschliesst,  um  sich  zu  vergewissern,  zu  dem  Alguacil  zu
gehen,  und  verlässt  unter  Drohungen  die  angsterfüllten,  und  noch
überdies  wegen  des  Schicksals  ihrer  Liebhaber  besorgten  Mädchen.
In  dem  Alguacil  finden  sie  aber  unvermuthet  einen  Retter;  denn  dieser ­
  beharrt  bei  seiner  früheren  Ansicht,  dass  der  Hirte  sich  getäuscht, ­
  die  Mädchen  verkannt  („es  seien  gewiss:  algunas  putas
rameras  que  se  dan  ä  ciento  y  veinte,  gewesen”)  und  nun  seine  Herrinn
und  ihre  Zofe  falsch  beschuldigt  habe,  die  wirklich  das  Haus  nicht
verlassen  hätten;  dadurch  wird  nicht  nur  der  Vater  vollkommen
beruhigt,  sondern  sogar  der  Hirte  zweifelhaft,  ob  er  recht  gesehen,
und  sie  begeben  sich  zufrieden  nach  Hause.  Damit  ist  die  eigentliche
Fabel  völlig  zu  Ende;  aber  um  das  Stück  würdig  mit  einem  komischen
Knall-Effect  seiner  Art  zu  schliessen,  folgt  noch  eine  Zank-  und
Prügel-Scene  zwischen  dem  Tölpel,  seiner  Mutter  und  dem  Alguacil,
und  nachdem  die  ersteren  beiden  den  Mann  der  Justiz  fortgeprügelt
haben,  was  wahrscheinlich  das  sicherste  Mittel  war,  das  „Victor”
            
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