Ein spanisches t’rohnleichnamsspiel vom Todtentanz.
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sollende, mit der Handlung in gar keiner Verbindung stehende Scene
zwischen dem Tölpel, der Blutwürste zu Markte trägt, und dem Alguacil,
der durchaus ihre Sauberkeit in Zweifel ziehen will, eigentlich
aber es auf ein Geschenk abgesehen hat; unter Drohungen entfernt
sich endlich der Alguacil, und der Tölpel stösst auf die beiden
Gauner, die ihr Liebesabenteuer auszubeuten kommen, erkennt sie
als die Schinkendiebe, wird aber von ihnen durch ein Trinkgeld beschwichtiget
und bewogen, den Platz zu räumen. Unterdess sind die
Beiden von ihren Schönen gesehen, erkannt und eingeladen worden,
das Nachtmahl bei ihnen einzunehmen. Salamantina vergisst sehr
schnell über den Liebesbetheurungen des Studenten die Lehren ihres
Vaters, und nachdem er ihr die Ehe versprochen, ist sie bereit, mit
ihm zu entfliehen. Nun glauben sich die Gauner am Ziel ihrer
Wünsche, denn, was für sie die Hauptsache, ein Sack Geld, Salamantina’s
mütterliches Erbtheil enthaltend, soll auch mitgenommen
Averden, und schon hat sich der Student damit beladen. Da tritt ihnen
ein unwillkommener Bote vom Vater, der Hirt, unter der HausschAvelle
entgegen, erkennt die Mädchen, und Verrath witternd sucht er die
Flucht zu hindern; umsonst suchen ihn die Weiber zu besclrwiclitigen,
die Männer durch Drohen einzuschüchtern; und als Soriano mit dem
geAviehtigsten Argument, mit Prügeln, ihn zur Raison bringen will, ruft
er die Häscher zu Hülfe. Auch gegen den herbeigeeilten Alguacil
und seine Diener setzten sich die Gauner zur Wehre, und es gelingt
ihnen, mit dem Geldsack zu entfliehen; die beiden Schönen aber benützen
die Verwirrung des Streites, sich "wieder in ihre Behausung
zurückzuziehen, und als der Hirte, dessen Behauptung, die Ertappten
seien seine Herrinn und deren Zofe geAvesen, der Alguacil ohnehin
Avenig Glauben beimisst, auf dessen Geheiss Einlass begehrt, stellt
sich die Zofe Avie vom Schlafe aufgeschreckt und betheuert, sie seien
schon vor ein paar Stunden zu Bette gegangen, so dass der Alguacil,
von ihrer Unschuld überzeugt, sich entfernt; der Hirte aber, endlich
eingelassen, zu schweigen verspricht, Avenn Teresa ihm zu V\ illen
sein wolle; mit ihrer ausweichenden Erwiederung: pensare sobre
ello, schliesst die vierte Jornada. Die fünfte eröffnen die beiden Gauner,
die, ganz zufrieden mit diesem Erfolge, den erbeuteten Sack mit
Geld theilen und ihr GeAvissen beruhigen, indem der Student in Bezug
auf das gegebene Eheversprechen ganz casuistisch also argumentirt: