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K e v (l i n a n d W o 1 f.
ders mehr, zu schützen weiss, als indem sie die Herrinn zu Hülfe ruft;
noch während diese mit geringem Erfolge sich bemüht, die Liebesbrunst
des Schäfers zu mässigen, erscheinen der Student und der
Mozo Verabredetermassen als Galan und Gracioso, um der Dama und
der Moza die herkömmlichen Liebeserklärungen zu machen, die Anfangs
allerdings mit Befremden, dann mit Misstrauen, endlich aber
doch unter der Bedingung aufgenommen werden, dass man sich von
den ehrlichen Absichten und standesmässigen Qualitäten der improvisirten
Liebhaber vergewissern müsse. Natürlich erhält die
Zofe diese diplomatische Mission, und damit schliesst die zweite
Jornada. Die dritte eröffnet wieder eine ebenso grobkörnige Scene
zwischen dem zudringlichen Schäfer und der sich dessen kaum erwehrenden
Zofe, die, als sie ihn endlich losgeworden, mit dem Roitjuugen
Soriano zusammentrifft, und nun beginnt ihn über seinen
Herrn auszuforschen, den er natürlich für einen vornehmen und
reichen Edelmann aus dem Geschlechte der Guzmanes und in Toledo
ansässig ausgibt, dabei aber unablässig seine eigenen Liebeswerbungen
bei ihr auf nicht viel minder handgreifliche Weise als
der Schäfer, wenn auch endlich mit mehr Glück betreibt, indem sie
nicht nur unter sich eins werden , sondern auch verabreden, ihre
Herrschaften zu verkuppeln. Hierauf folgt wieder eine ganz miissige,
komisch sein sollende, aber sehr platt-triviale Scene, in welcher der
Bachiller Tripero zur Kaldaunenverkäuferinn kommt, ihre Bekanntschaft
durch sehr unzweideutige Reminiscenzen an Jugendsünden
erneut, und ihren Jungen, den Bobo, anwirbt zu der von ihm
vorzunehmenden Beschwörung der Heuschrecken (ä conjurar la langosta)
das nöthige Geräthe ihm nachzutragen (nämlich: que me ha
de llevar — una estola y eamisas — y el hisopo y-calderilla — y el
libro de conjurar) ; als sich der Tölpel aber über seine Verrichtungen
bei der Beschwörung praktisch unterrichten will, verdirbt er
das Geräthe, und will den darüber aufgebrachten Bachiller verlassen,
wenn er ihm nicht die wohl seine Weisheit verspotten sollende
Frage: „el rio, ^ado va ä dormir, — cuando quiere anochescer?” —
beantworten könne. Mit dessen Versprechen, sie ihm beantworten zu
wollen, schliesst die dritte Jornada. In der vierten erscheint der
Vater der Salamantina, empfiehlt ihr sehr eindringlich ein eingezogenes
Leben zu führen und ihren guten Ruf zu Avahren, Avas sie natürlich
verspricht. Unmittelbar darauf folgt wieder eine komisch sein