Skip to main content Jump to sidebar

Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

664  Math.
Formelles  spricht  dafür  und  zwingt  von  dieser  Ansicht,
nicht  von  der,  dass  wir  auch  1917  f.  die  Fortsetzung  dieses
Stückes  besässen,  Notiz  zu  nehmen:
3mal  sun  :  tuon  1849,  53,  :  frun  51  (nicht  so  arg  wie
123,  3,  ersteres  nur  noch  332.  936.  1153);  unterscheidend  von
XVII  b.  fehlt  der  zweisylbige  Auftact,  wogegen  Elision  in  der
Cäsur  1849,  2,  der  Versbau  sonst  streng;  entschiedene  Vorliebe
für  die  Nachsylbe  -lieh  und  das  verstärkende  ge-:  vreislich,
wörtlich  (?),  giietlich,  genaediclich„  veiclich;  gewahsen,  gedienert,
getrouwen,  gevähen;  und  all  das  in  einer  lleptade,  denn  so
viel  bleibt,  wenn  die  sicher  zugesetzte,  lahme,  bei  der  Einfügung ­
  angebrachte  1857  und  die  entbehrliche,  schwächliche,
in  unserem  Zusammenhänge,  wo  Ortlieb  ein  kleines  Kind  ist,
erklärbare,  nach  der  Thidrekssaga,  wo  er  handelnd  auftritt,
weshalb  auch  1849,  3  tragen  emendirt  werden  müsste,  unmögliche ­
  1850  wegfallen.

9.
XX.  Lied.  Zwischen  der  Klage  und  einzelnen  Partien  der
Nibelunge  not  walten  ähnliche  Beziehungen  wie  zur  Thidrekssaga; ­
  die  Klage  folgt,  Einzelnes  vernachlässigend,  theilweise
abweichenden,  theilweise  reicheren  Quellen;  da  sie  aber  auf
gleichem  Boden,  in  gleichem  Zeitalter,  wenn  auch  etwas  früher
entstanden,  können  diese  nur  Lieder  unserer  älteren  Schichte
sein.  Heimat  und  Alter  allein  genügen,  um  vielfache  Uebereinstimmuug
  im  Ausdrucke  zu  erklären;  wo  aber  bei  abweichender ­
  Darstellung  plötzlich  eine  über  das  Maass  der
überaus  häufig  auftretenden  Formel  hinausgehende  Congruenz
im  Wortlaute  eintritt,  ergibt  sich,  insbesondere  wenn  die  ältere
Quelle  der  Klage  hiebei  unzweifelhaft  feststeht,  als  kritischer
Grundsatz,  dass  hier  Text  der  Klage  und  der  Noth  auf  eine
gemeinsame,  mehr  oder  minder  wörtlich  nachgeahmte  Quelle
zurückzuführen  sind.  Von  stellenden  epischen  Formeln  und
allen  naheliegenden  Wendungen  muss  abgesehen  werden;  noch
weniger  darf  Auseinanderstehendes  zusammengeschoben  werden:
wenn  Bartsch,  Unters,  über  d.  Nibelungen!.  S.  342  f.  N.  2187,  2
e  daz  ers  (Hildebrant)  inne  wurde  (dass  sich  seine  Kecken
gewaffnet  hatten)  stellt  zu  Kl.  1934  e  ez  her  Dietrich  dö
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.