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I
684 Muth.
hat einen sehr' selbständigen Nebenzweig, also A*B*OC*; aber
j*
auch die jüngste Classe, das liet, zerlegen ihre Herausgeber
in drei, sicher in wenigstens zwei Gruppen: A*B*ORC* oder
J*
wenn wir für A* den gemeinsamen Archetypus /, für B* als
Archetypus der Vulgata einführen: y—4—0- R—C; aber
A B J*
auch diese Reihe genügt noch nicht; in J führt einzelnes über
OB auf yA, ebenso in einer Mischgruppe, DNS, zwischen B
und C, so dass für die Vulgata, ebenso wie für das liet, eine
Spaltung in zwei wenig verschiedene Varianten, eine etwas
ältere, dem Archetypus nähere Form nothwendig anzusetzen
ist, von der möglicherweise in LgM ein Rest erhalten, so dass
der Handschriftenstammbaum, so weit er mit einiger Sicherheit
festzustellen ist, etwa folgendermassen sich gestaltet:
DNb
Es sind hiemit nur bekannte Thatsachen wiederholt; die
Spaltung des gemeinen Textes in zwei'Classen allein ist leicht
zu beweisen aus wiederholter Uebereinstimmung nicht nur AD,
AJ, sondern auch AL, AM, Ag gegen BC; die Fälle können
bei dem geringen Umfange der drei letztcitirten Fragmente
nicht besonders zahlreich sein, da doch kein Zweifel darüber
möglich ist, dass alle drei Handschriften zur Familie der Vulgata
gehören; aber das Vertrauen zu der als Archetypus des
gemeinen Textes angesehenen B muss hiedurch allerdings sehr
erschüttert werden. Da das Verhältniss der Texte hier nicht
zur speciellen Erörterung kommt, sondern nur insoferne berührt