Grammatische Studien zu Apollonios Rhodios.
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eue/paov B 283. 498 A 508 (vgl. Homer II 352. 356 ß 50, an
welch’ letzterer Stelle übrigens Aristophanes £7i£/pwv las).
Zu diesen Verben kommen zwei hinzu, die wir mit offenen
Vocalen zwar nicht in der Ilias und Odyssee, doch aber
wenigstens in den homerischen Hymnen vorfinden: sXdw V 411
sXdouca T 888 sXäoviE? B 80. 402 IXdoviap B 575 durchwegs
Präsensformen, das nächste Vorbild ist eXdwv im Hymn. Herrn.
342; hiezu kommt CTauSidst? A 383 (so LG), womit zu vergleichen
ist -/.uätdoucat im Hymn. Dem. 213.
Nicht der homerischen Sprache gehören aber an die offenen
Formen :
«vxtdei A 1675 aviidoiTs B 804 mudst A 604 cxaXdst A 1064
ETciTpoydii A 1266 exiTps^awv A 1606 /vodov-a B 779 -/vodovtac
B 43 IxijrvoaoüaY) A 672 e-/pa£v (Orakel geben) B 454 A 257,
wogegen freilich r/pr, A 302 am Versanfang; mit E/pasv ist zu
vergleichen das pindarische r/pxov 01. VII 92.
b) Assimilation. Die weitaus grösste Zahl der Verbalformen
dieser Zeitwörter gehört hieher. Wir betrachten zunächst
a) die progressive Assimilation.
Diese ist bei Apollonios fast nur auf die Infinitive Präs,
beschränkt. Von sonstigen Formen sind zu nennen nur Br,p'.dacQov
B 89 der homerischen Sprache entnommen (iVI 421), und
eiugstBida? I’ 129, wie in L überliefert ist. Doch möchte ich im
letztem Falle Eiup.sio'.dEii; schreiben (so haben einige schlechte
Codd., tres Regg. W.), da Apollonios’ Vorbild der Hom.
Hymn. X 3 gewesen zu sein scheint: 6p’ ip.spTw äe xpoGw^w aist
getStdei, während bei Homer selbst nur das Particip vorkommt.
Von activen Infin. Präs, gehören hieher vier auch schon
bei Homer begegnende: ccntdav A 971 Eisopdav P 679 cXdav
A 101 itEpdav A 496; in drei Fällen folgt ein consonantisch
anlautendes Wort, nach eXdav aber ein vocalisches, und es ist
«v lang. Daraus ergibt sich, dass Apollonios überall die Länge
der auslautenden Silbe als die ihr zukommende Quantität
ansah; jedoch ist zu beachten, wie vorsichtig er hiebei vorging:
es findet sich nämlich die fragliche Silbe bei ihm nur in der
Arsis des 3. Fusses vor der Penthemimeres, nach ccradav und
eiGopxav ist auch Sinnespause und Interpunction, ein Beweis
dafür, dass ihm die Länge der Silbe doch als nicht ganz sicher
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