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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

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Kzach.

/eüaxs  T  291  -/suap.svoi  A  454  oir/suav  r  320  siis/eüaxo  A  268
•/.a'cy'eüaxo  A  25.
Neue  Bildungen  dieser  Art  gestattete  sich  Apollonios
nicht,  er  hielt  sich  streng  an  die  homerischen  Vorbilder.  Wohl
aber  sei  hier  eines  sonst  bemerkenswerthen  schwachen  asigmatischen
  Aoristes  gedacht,  der  im  Epos  hier  zum  ersten  Male
begegnet,  nämlich  äveupaxo  A  1133.  Diese  Form  entnahm  der
Dichter  der  alexandrinischen  Redeweise  und  wir  dürfen  es  ihm
nicht  übelnehmen,  dass  er  etwas,  was  er  im  alexandrinischen
Dialekt  fand,  einmal  auch  in  sein  Epos  aufzunehmen  sich
erlaubte.  Derlei  locale  Einflüsse  waren  ja  allezeit  massgebend,
was  uns  z.  B.  die  griechische  Lyrik  schlagend  beweist.
III.  Statt  des  dem  schwachen  Aorist  eigenthümlichenThemavocals
  a  erscheint  in  der  epischen  Sprache  mitunter  e  oder  o
in  Folge  Hinüberspielens  in  die  Analogie  des  starken  Aoristes.
Bei  unserem  Dichter  finden  wir  nur  mehr  wenige  Spuren  und
diese  verdanken  ihr  Vorhandensein  gewiss  nur  dem  Bestreben
des  Apollonios  der  Sprache  des  alten  Epos  auch  in  Details
möglichst  nahezukommen,  die  alterthümliche  Färbung,  die
nun  einmal  ihr  zukam,  nicht  zu  verwischen.  Diese  wenigen
Fälle  sind:
äpcsxe  B  1062,  so  hat  LG,  die  Variante  apcaxe  haben
einige  schlechtere  Codd.  (codd.  Regg.  A  C  E),  denen  Brunck
folgte.  Wellauer  wies  zwar  die  Schreibung  a'paaxs  zurück,  aber
er  hielt  jene  Form  für  ein  Futurum,  ebenso  wie  das  gleich  zu
erwähnende  SpcsTö  B  1067:  ,utroque  loco  meliores  et  plures
libri  futurum  praebent,  quod  pro  imperativo  saepe  poni  potissimum
  est.'  Ein  Futur  ä’pcuo  jedoch  kommt  in  der  epischen  Sprache
nicht  vor,  wohl  aber  lesen  wir  bei  Homer  den  Imperativ
Aoristi  a'pcov  B  353  (Indic.  apcs  <s  45  Partie,  apeae;  A  136  u.  s.),
wovon  Apollonjos  an  der  genannten  Stelle  den  Plural  bildete;
bei  Homer  haben  wir  den  Themavocal  s  ebenso  im  Imperativ
öfijcTS  F  105  Q  778  i;  414.  Für  die  Auffassung  j.ener  Form
als  Imperativ  und  nicht  als  Futur  spricht  endlich  auch
der  Umstand,  dass  wir  in  der  nächsten  Nähe  V.  1061  und
1063  die  Imperative  spsccex’  und  op'm’  vor  uns  haben;  dies
Moment  schliesst  zugleich  die  Annahme  aus  äpcsxe  sei  Conjunctivus
  adhortativus  mit  kurzem  Modusvocal.  Ebenso  ist
aufzufassen
            
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