Grammatische Studien zu Apollonios Rhodios. 565
3. im starken Aor. Passiv: oavjva'. A 1306 Sapjvat F 774
A 1658. 1676 p.iYYjvat A 1115. 1164 ©avvjvat F 819;
4. im schwachen Aor. Passiv: svizptvOijvai A 48.
5. Zur T e m p u s b i 1 d u n g.
a) Schwacher Aorist.
I. Wir haben hier zunächst den Aorist mit Doppelsigma zu
betrachten. Apollonios verwendet eine ganze Reihe solcher
Aoristformen. Je nach der Art der Entstehung lassen sich
verschiedene Gruppen dieser Aoriste mit geminirtem g betrachten
:
1. Bei Verben mit ursprünglich sigmatischem Auslaute:
Homerischem Sprachgebrauch entnommen sind:
ipÜGGxq T 913. 1306 ipiiGGon A 382 ß 1282 eijeipucue B 1039
spucGap.EVo? A 1250 spUGGap.svot B 102. 931 spuGGap.svat A 1351
von der W. FepuG (ziehen); indem frühzeitig damit die W. Fspu
(wahren) verwechselt ward, konnte auch hier Doppelsigma
erscheinen, und so hat es Apollonios in spuGGat A 932 spuacaio
A 689 wie die homerischen Gedichte.
ETisp-otccaTo F 106 A 18, die Wurzel war wahrscheinlich p.ac,
Leskien in Curt. Stud. II 88 sqq.
SGGaxo F 1205 ap.$t oe tpäpoq EGGaio y.uavsov, W. Feg, EipsGGaTO
A 1326 y.up.' OÜMG TOV EffiECCaTO VElÖOl outlac.
y.uGGE F 150 A 26 y.ucsai A 1238, daneben xügsv (uj A 313,
die jüngere Form.
volggoc-o A 93. 1356 A 275. 567. 988. 1140 azEvaaGs A 1492
EYy.a-s'vaGGEv F 116 ewaGcavio A 1213 xatEvaGGa-o B 520. 906;
W. vaG, Leskien a. a. 0. 87 sq.
GzaGcap.Evoc A 208, daneben sczacs A 1239 gtAgt> B 924,
Leskien 90.
TpEGGEV A 12 UZOTpSGGWGl A 1050 U7CGTpEGGaVTO£ A 1507, W. TpEG
(lat. ters — terreo), daneben sTpsGav A 1522 uzstpsGav A 1049.
Zur Wurzel GßsG findet sich, obzwar bei Homer ein Aorist
mit Doppelsigma vorkommt, ein solcher bei unserem Dichter
nicht, sondern nur die jüngere Form mit einfachem Sigma
GßsGsv T 1349 A 668.
Nicht der homerischen Sprache entnommen ist das hieher
gehörige