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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 89. Band, (Jahrgang 1878)

Grammatische  Studien  zu  Apollonios  Rhodios.

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und  dort  zum  Vorbild  hatte,  drei  unbestrittene  Stellen  mit  dem
Augment  r t  vorfinden  konnte  Th.  478.  888.  898.
Ein  zweiter  Fall  des  Augments  -r\  ist  e(Set  B  822  rjdSsiv
A  1700  vgl.  Hom.  X  280  ^siovjp  und  i  206  y)e£Bei.  Das  i\  rührt
hier  von  der  Einwirkung  des  ursprünglichen  Digamma  her.
Was  die  andern  sonst  yj  als  Augment  aufweisenden  Verba
betrifft,  so  kommt  ßoiXogat  in  keiner  augmentirten  Form  vor;
cuvap.a'.  hat  im  Prater,  kein  Augment:  Süva-cs  A  314  A  854  oücs
ouvavTo  T  1249  nach  LG,  während  Merkel  iü  3’  eouvavto  schreibt;
s6eX«  endlich  kommt  ausschliesslich  im  Präsens  vor,  während
die  einzig  begegnende  Präteritalform  vom  kürzeren  Stamme
ohne  Augment  gebildet  ist  B  960  oi)S’  iv.  pw|j.vd£etv  OeXov  EgxeSov.
Aristarch’s  Gesetz  verbannte  bekanntlich  die  kürzere  Form  ganz
aus  Homer,  aber  die  älteren  Exemplare  hatten  jedenfalls  öfter
0eXto,  wie  wir  es  von  2  174  wissen,  wo  statt  des  späteren  aristarchi'schen
  xorl  TXiov  ^vstmoeacav  Zenodot  TXtov  aixu  GeXovtsc
geschrieben  hatte  (Schob  z.  d.  St.).  An  Zenodot  also  hielt
sich  wiederum  unser  Dichter;  aber  auch  andere  Zeitgenossen
brauchten  OsXw,  so  Incert.  id.  IX  (Theokr.  XXV)  53  fix;  to:  xav
o  Gebete  aiita  ^peo;  ixTeteXsarofi.  Moschos  I  110  fjv  OsXev  äpxd!;ac.
Die  meisten  späteren  Epiker  hielten  sich  an  Aristarch’s  Kanon;
vgl.  Gerhard  Lectt.  Apoll.  91.
In  einer  Reihe  epischer  Verbalformen  ist  das  syllabische
Augment  vor  folgendem  Vocal  erhalten  worden,  da  ursprünglich ­
  consonantischer  Anlaut  vorhanden  war.  Von  solchen  verwendet ­
  unser  Dichter  folgende:
sa^E  B  1109  sdyv;  F  954;  augmentlos  aber  aijsv  A  1168.
süa§£  A  697  B  501  F  1033  A  568  auvstiaSs  F  30  nach  dem
bekannten  homerischen  Vorbild  E  340  P  647  x  28  (aus  einstigem
*£tjFa§e  IFocSs);  neben  dieser  alterthümlichen  Form  hat  der  Dichter
auch  ex3sv  F  568  mit  Lenis,  eine  Bildung,  die  bei  Homer  noch
nicht  vorkommt  (saosv  A  867  mit  Asper  ist  Perfect  mit  Präsensbedeutung). ­
  Im  Imperf.  IjvSave  A  717  B  656.  1069  F  912.  1381
s^voavEv  F  950  braucht  der  Dichter  (wie  Homer  z.  B.  A  24.
378  u.  s.)  auch  das  temporale  Augment,  das  nach  Verflüchtigung ­
  des  urspr.  Digammaanlautes  das  natürliche  war.
EEtxa  und  eetxov  in  den  Formen  eetxac  A  480  F  1106  esixev
A  674.  1091.  1289  B  144.  242.  409.  769.  1198.  1276  F  90.  505.
686.  726.  890.  939  A  56.  120.  189.  254.  738.  1097.  1127.  1201.
            
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